Rheinisches Fastnachtsmuseum
Highlights
- Das Rheinische Fastnachtsmuseum Koblenz dokumentiert die Geschichte und Tradition des rheinischen Karnevals.
- Es zeigt Exponate zur Koblenzer Fastnacht sowie zur alemannischen und rheinischen Fasnacht aus benachbarten Regionen.
- Das Museum befindet sich im Kehlturm des Fort Konstantins und wurde 2001 nach Umbauarbeiten eröffnet.
Tipps
- Das Museum ist nur an bestimmten Wochenenden geöffnet, am besten vorher die aktuellen Öffnungszeiten prüfen.
- Eintritt kostet für Erwachsene 2 Euro, Kinder zahlen ab 1 Euro.
- Das Erdgeschoss ist barrierefrei zugänglich, geeignet für mobilitätseingeschränkte Besucher.
Eigenschaften
Über Rheinisches Fastnachtsmuseum
Das Rheinische Fastnachtsmuseum in Koblenz widmet sich der lebendigen Tradition des rheinischen Karnevals und bietet Einblicke in die Geschichte und Kultur dieses volkstümlichen Brauchtums. Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen und eine Fläche von rund 350 Quadratmetern. Neben der Dokumentation der regionalen Fastnachtssitten wird auch die Entwicklung des Koblenzer Karnevals detailliert nachgezeichnet. Exponate wie Karnevalsuniformen, Orden, historische Fotos und Utensilien von Rosenmontagszügen veranschaulichen den kulturellen Reichtum des närrischen Brauchtums entlang des Rheins.
Das Museum befindet sich im Kehlturm des Fort Konstantins, einem Teil der preußischen Festungsanlage in Koblenz. Die Räumlichkeiten stehen der Stadt zur Verfügung, während der Innenausbau sowie die Einrichtung des Museums durch den Trägerverein erfolgten. Nach Umbau- und Vorbereitungsarbeiten wurde das Museum erstmals 2001 für die Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem wird der Betrieb durch die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) ehrenamtlich organisiert. Die Sammlung des Museums entstand ursprünglich im Zuge einer Sonderausstellung im Jahr 1996 auf der Festung Ehrenbreitstein und wurde durch Spenden und Leihgaben lokaler Vereine kontinuierlich erweitert.
Besondere Schwerpunkte der Dauerausstellung sind die Entwicklung des Karnevalsbrauchtums von den Anfängen bis in die Gegenwart sowie die kulturellen Unterschiede innerhalb der deutschen Fasnachtstradition. Neben rheinischen Traditionen werden auch Elemente der schwäbisch-alemannischen und Basler Fasnacht gezeigt. Exponate aus benachbarten Karnevalshochburgen wie Mainz, Bonn, Köln und Düsseldorf ergänzen die Schau und verdeutlichen den regionalen Austausch sowie die Vielfalt des Fastnachtswesens im deutschsprachigen Raum. Eine umfangreiche Sammlung von Karnevalsorden, darunter Stücke aus den 1930er Jahren bis heute, bildet einen weiteren Höhepunkt der Präsentation.
Das Museum ist jeweils am ersten und dritten Wochenende eines Monats für Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren und sollten daher im Vorfeld beachtet werden. Der Eintritt ist kostenpflichtig, wobei Ermäßigungen für Kinder gelten. Der größte Teil der Ausstellung ist im Erdgeschoss beheimatet und daher barrierearm zugänglich. Auf Anfrage können Führungen organisiert werden, die tiefere Einblicke in die Thematik ermöglichen.