Museum

Handwerksmuseum

Oberdorfstraße 8, 77694 Kehl

Highlights

  • Das Handwerksmuseum in Kork zeigt auf vier Stockwerken ausgestorbene Handwerksberufe mit originalgetreuen Werkstätten und Werkzeugen.
  • In einer ehemaligen Brauerei entstand das Museum durch ehrenamtliche Initiative und bietet Fachwerkmodelle sowie regionale Geschichte.

Tipps

  • Das Museum zeigt auf vier Stockwerken alte Handwerksberufe mit originalgetreuen Werkstätten und Werkzeugen.
  • Gruppenführungen sind nach Absprache jederzeit möglich, inklusive persönlicher Erklärungen vor Ort.
  • Im Epilepsiemuseum im gleichen Gebäude finden Besucher medizinhistorische Exponate zur Krankheit und deren Behandlung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Handwerksmuseum

Das Handwerksmuseum in Kork ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler im Ortenaukreis und befindet sich in einem ehemaligen Brauereigebäude im Stadtteil Kehls. Es entstand durch eine private, ehrenamtliche Initiative in den Jahren von 1993 bis 2003 und präsentiert auf vier Stockwerken eine umfangreiche Sammlung ausgestorbener oder stark veränderter Handwerksberufe. Die Räume sind großzügig gestaltet und bieten eine detaillierte Darstellung regionaler Traditionen und Fertigkeiten.

Zu den Schwerpunkten der Ausstellung zählen handwerkliche Tätigkeiten wie Zimmermann, Uhrmacher, Wagner, Küfer, Steinmetz, Schuhmacher, Schmied, Schlosser sowie Spinnen und Weben. In den eingerichteten Werkstätten werden die Arbeitsabläufe und Geräte anschaulich präsentiert. Besonders erwähnenswert ist die Modellsammlung mit über 22 maßstabgetreuen Fachwerkmodellen, die typische Bauweisen der Region verdeutlichen. Daneben zeigt das Museum eine Abteilung für historische Spielzeuge sowie eine umfangreiche Darstellung der regionalen Ortsgeschichte mit Fokus auf die badisch-elsässischen Bezüge.

Ein weiterer Bestandteil des Museums ist das Epilepsiemuseum, das medizinhistorische Schwerpunkte setzt und für Interessierte an medizinischer und sozialer Geschichte von Bedeutung ist. Die Kombination aus Handwerks- und Epilepsiemuseum in einem Gebäude macht den Besuch besonders abwechslungsreich. Die Ausstattung wird durch originale Wirtshausschilder ergänzt, die in der Region früher weit verbreitet waren und heute seltene Zeugnisse einer einst alltäglichen Kultur darstellen.

Das Museum wird regelmäßig von Gästen gelobt, die die liebevolle Gestaltung und die informativen Führungen hervorheben. Besonders der persönliche Einsatz des Herrn Schimpf wird in den Bewertungen gewürdigt, der mit seinem Wissen die handwerklichen Traditionen lebendig werden lässt. Die Räume sind gut bestückt und ermöglichen einen tiefen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt vergangener Generationen. Gruppenführungen sind jederzeit nach Absprache möglich und tragen zur individuellen Erfahrung des Museumsbesuchs bei.

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