Keltenschanze
Highlights
- Die Befreiungshalle in Kelheim wurde 1863 als Gedenkstätte für die Befreiungskriege gegen Napoleon eingeweiht.
- Das 18-eckige Gebäude auf dem Michelsberg zählt zu den bedeutenden Monumentalbauten Bayerns.
- Architekten wie Friedrich von Gärtner und Leo von Klenze prägten den klassizistischen Stil des Denkmals.
Tipps
- Besuchern wird empfohlen, bis zur Aussichtsplattform oben zu steigen, um einen guten Überblick über die Region zu erhalten.
- Eintrittskosten betragen 5 Euro, Ermäßigungen sind für bestimmte Gruppen verfügbar.
- Kombitickets mit Burg Prunn oder Walhalla können zusätzliche Vorteile bieten.
Eigenschaften
Über Keltenschanze
Die Keltenschanze in Kelheim ist ein bedeutendes kulturelles Denkmal im Landkreis Kelheim, das Besucher aus nah und fern anzieht. Gelegen auf dem Michelsberg südwestlich von Regensburg, erhebt sich das Monument auf einem Hügel und bietet nicht nur eine eindrucksvolle Architektur, sondern auch eine tiefgreifende Verbindung zur Geschichte der Region. Errichtet im Auftrag von König Ludwig I., dient die Anlage als Gedenkstätte an die Befreiungskriege gegen Napoleon und symbolisiert den deutschen Nationalgedanken des 19. Jahrhunderts.
Die Gestaltung der Keltenschanze orientiert sich an antiken und christlichen Zentralbauten und spiegelt den klassizistischen Stil der bayerischen Königszeit wider. Ursprünglich von Friedrich von Gärtner entworfen, übernahm Leo von Klenze den Bau und prägte ihn durch monumentale Bauskulpturen und ein Kegeldach mit moderner Stahlkonstruktion. Die Außenfassade wird von 18 Kolossalstatuen gekrönt, die die deutschen Volksstämme allegorisch darstellen – eine Anspielung auf das Datum der Völkerschlacht bei Leipzig. Im Inneren dominieren die von Ludwig von Schwanthaler entworfenen Siegesgöttinnen, während die hohe Kuppelhalle durch ihre akustischen Eigenschaften und kunstvolle Kassettendecke beeindruckt.
Die Keltenschanze ist ganzjährig geöffnet und lädt zu einer Besichtigung ein, bei der sowohl die Architektur als auch die historische Bedeutung des Ortes im Mittelpunkt stehen. Ein kostenpflichtiger Eintritt gewährt Zugang zum Innenraum, wobei ermäßigte Preise für bestimmte Besuchergruppen gelten. besonders für alle, die sich für Geschichte, Architektur oder monumentale Bauwerke interessieren. Auf dem Gelände ist zudem ein Café zu finden, das vor Ort Erfrischungen anbietet.
Der nahegelegene Parkplatz ermöglicht einen einfachen Zugang zum Denkmal, wobei eine tägliche Parkgebühr anfällt. Hinweise zur Barrierefreiheit stehen für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung. Die Bayerische Schlösserverwaltung, Trägerin des Denkmals, gehört zu den traditionsreichsten Kulturverwaltungen Bayerns und betreut zahlreiche Schlösser, Burgen und Gärten im Freistaat.