130er Denkmal (auch Kellerkopfdenkmal)
Highlights
- Seit 1978 pflegt der Förderverein mit über 200 Mitgliedern das Denkmal und organisiert jährlich Friedensfeste am Fuße des Kellerkopfes in Hengsen.
- Das Denkmal war jahrzehntelang mit der Gaststätte *Pampus* ein zentraler Treffpunkt für die Holzwickeder Bevölkerung und symbolisiert regionale Erinnerungskultur.
Tipps
- Das Denkmal befindet sich auf einem leicht zugänglichen Wanderweg, der von Hengsen aus über den Kellerkopf führt und landschaftlich reizvolle Aussichten bietet.
- Ein Informationsschild am Standort gibt Einblicke in die historische Bedeutung des Denkmals sowie die Schlacht bei Metz und Verdun im Ersten Weltkrieg.
- Die umliegende Natur eignet sich für kurze Spaziergänge mit Blick auf das Denkmal und die umgebende Hügelregion.
Eigenschaften
Kulturdenkmal 130er Denkmal (Kellerkopf) in Kellerkopf 37
Das 130er Denkmal, auch als Kellerkopfdenkmal bekannt, ist ein bedeutendes historisches Mahnmal im Herzen von Hengsen. Das imposante Denkmal wurde vom Bildhauer Elsner im Auftrag des Veteranenvereins des ehemaligen 130er Infanterieregiments errichtet. Es gedenkt der Gefallenen Soldaten in den Schlachten bei Metz und Verdun im Ersten Weltkrieg. Die dreijährige Bauzeit unterstreicht den aufwendigen Charakter dieses Denkmals, das bis heute als stille Erinnerung an die Opfer des Krieges dient.
Der Standort auf dem Kellerkopf bietet nicht nur eine historische Bedeutung, sondern auch eine malerische Aussicht über die umliegende Landschaft. Über viele Jahrzehnte war das Denkmal eng mit der nahegelegenen Gaststätte Pampus verbunden und zog zahlreiche Besucher aus Holzwickede und den angrenzenden Ortsteilen an. Besonders beliebt war es als Ausflugsziel für die lokale Bevölkerung, die hier nicht nur der Geschichte gedenkte, sondern auch gemeinsame Feste feierte.
Die Pflege und Erhaltung des Denkmals obliegt dem Förderverein zur Erhaltung und Pflege des 130er Denkmales, der 1978 gegründet wurde. Der Verein mit über 200 Mitgliedern aus Hengsen, Opherdicke, Holzwickede sowie den Nachbarorten Sölderholz, Lichtendorf und Geisecke setzt sich aktiv für den Erhalt des Denkmals ein. Ein besonderes Highlight sind die jährlich stattfindenden Friedensfeste an Pfingstsonntagen am Fuße des Denkmals, die bis heute Tradition haben und die Gemeinschaft stärken.
Neben der historischen Aufarbeitung engagiert sich der Verein auch für den Erhalt der Demokratie und die Vermittlung von Frieden. Das Denkmal steht somit nicht nur als Symbol für die Opfer des Krieges, sondern auch als Mahnung für die Bedeutung von Versöhnung und Zusammenhalt in der Gesellschaft. Es ist ein Ort der Erinnerung, der bis heute die Besucher emotional berührt und zum Nachdenken anregt.
Das 130er Denkmal ist somit ein zentraler Bestandteil der regionalen Identität und ein wichtiger Ort für Geschichtsinteressierte, Familien und alle, die sich für die Geschichte der Region interessieren. Es verbindet Vergangenheit und Gegenwart und bleibt ein fester Bestandteil des kulturellen Erbes von Hengsen.