Bodendenkmal in Kulmain, #D-3-6137-0057
Highlights
- Das Bodendenkmal in Kulmain ist Teil der Bayerischen Denkmalliste und wird vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege verwaltet.
- Es liegt im waldeckischen Raum am Rande des Fichtelgebirges und zählt zu den archäologischen Kulturdenkmälern der Region.
- Weitere Informationen sind in der Denkmalliste für Kulmain beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege einsehbar.
Tipps
- Der Weg zur Burgruine Waldeck ist landschaftlich reizvoll und besonders im Winter mit Schnee ein beeindruckendes Erlebnis.
- Die letzte Steigung vor der Ruine ist anspruchsvoll, lohnt sich aber für das Panorama und die historischen Überreste.
- Entlang des Rundwegs befinden sich mehrere Infotafeln, die Einblicke in die Geschichte der Burgruine bieten.
Eigenschaften
Kultur und Burgensee in Kulmain entdecken
Das Bodendenkmal in Kulmain mit der Kennung #D-3-6137-0057 zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern der Oberpfalz und ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Es liegt in der Gemeinde Kulmain im Landkreis Tirschenreuth und gehört zu den ältesten Burgen der Region. Die Anlage thront auf dem Schlossberg und bietet nicht nur historische Einblicke, sondern auch einen beeindruckenden Ausblick über das Umland. Die Burg wird erstmals in einer mittelalterlichen Urkunde erwähnt und gilt unter anderem als Geburtsort der Heilica, der Mutter Ottos von Wittelsbach.
Die Burgruine Waldeck ist über einen gut ausgebauten Rundweg erreichbar, der sich durch ein malerisches Waldgebiet schlängelt. Besucher berichten von einer landschaftlich reizvollen Wanderung, die besonders im Winter durch Schnee eine besondere Atmosphäre erhält. Der letzte Abschnitt zum Burghügel ist jedoch steil und kann körperlich anspruchsvoll sein, lohnt sich jedoch durch die Panoramaaussichten und die zahlreichen Infotafeln vor Ort. Diese vermitteln detaillierte Einblicke in die Geschichte der Anlage sowie in die Ereignisse, die sie im Laufe der Jahrhunderte prägten.
Die Geschichte der Burg reicht weit zurück und ist eng mit der Entwicklung der Region verknüpft. Im Mittelalter wechselte die Herrschaft mehrfach, die Burg diente als Verwaltungszentrum und militärische Festung. Im Zuge verschiedener Kriege erlitt sie schwere Schäden, unter anderem während des Dreißigjährigen Krieges, als sie von schwedischen Truppen besetzt und ausgebaut wurde. Später brannte ein Großteil der Anlage durch ein Feuer aus, was ihre heutige Form als Ruine prägte. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel für Kultur- und Naturinteressierte und wird vom Heimat- und Kulturverein Waldeck e.V. betreut.
Die Umgebung der Burgruine ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch geologisch interessant. Der Schlossberg zählt zu den markanten Vulkankegeln der Region und beherbergt aufgrund seiner natürlichen Besonderheiten seltene Pflanzen- und Tierarten. Kulmain liegt am Rand des Kemnather Landes, einer landschaftlich vielfältigen Zone, die durch basaltische Erhebungen geprägt ist. Diese geologischen und kulturellen Besonderheiten machen die Region zu einem lohnenswerten Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte.
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Häufige Fragen zu Bodendenkmal in Kulmain, #D-3-6137-0057
Was ist ein Bodendenkmal?
Quelle: wikipedia
Wo liegt das Bodendenkmal #D-3-6137-0057 in Kulmain?
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Wer führt die Liste der Bodendenkmäler in Bayern?
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Gibt es weitere Informationen zu Bodendenkmälern in Kulmain?
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