Gipfel

Wilhelmshöhe

50169 Kerpen

Tipps

  • Nutzen Sie die Aussichtsplattform auf der Wilhelmshöhe für einen Panoramablick über die Region zwischen Hürth, Kerpen und Frechen.
  • Besuchen Sie den neu errichteten Windpark mit drei Anlagen à 2,85 MW Leistung nördlich der Abraumhalde.
  • Erkunden Sie die nahegelegene Berrenrather Börde zu Fuß oder mit dem Rad, um die landschaftliche Vielfalt der Umgebung zu entdecken.

Eigenschaften

Outdoor Aktiv Ganzjährig

Ausflug Natur Berg Gipfel Wilhelmshöhe Kerpen

Die Wilhelmshöhe ist mit knapp 155 Metern die höchste Erhebung der Stadt Hürth und liegt im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Sie erhebt sich am Rande der Berrenrather Börde in der Ville, einem landschaftlich reizvollen Übergangsbereich zwischen dem Rheinischen Braunkohlenrevier und den angrenzenden Niederungen. Geographisch gesehen befindet sich der Gipfel im Stadtgebiet von Hürth, unweit der Nachbarorte Kerpen und Frechen. Die Erhebung entstand nicht natürlicherweise, sondern als Abraumhalde während des Braunkohletagebaus in der Region. Heute bietet sie nicht nur einen markanten Aussichtspunkt, sondern auch Einblicke in die industrielle Geschichte der Umgebung.

Aufgrund ihrer Höhe und ihrer Lage wurde die Wilhelmshöhe zu einem bedeutenden Standort für erneuerbare Energien. Die Stadt Hürth plante hier den Bau eines Windparks, der trotz anfänglicher Bedenken seitens der Flugsicherung letztendlich realisiert wurde. Drei moderne Windkraftanlagen wurden errichtet, die jeweils eine Leistung von 2,85 MW erreichen. Mit einer Gesamthöhe von 150 Metern sind sie beeindruckende technische Anlagen, die jährlich eine beachtliche Menge an sauberer Energie erzeugen. Der Windpark trägt somit aktiv zur Energiewende bei und unterstreicht die Bedeutung der Wilhelmshöhe als Ort der Nachhaltigkeit.

Die Wilhelmshöhe ist nicht nur für ihre energiepolitische Rolle bekannt, sondern auch als beliebtes Ausflugsziel in der Region. Wanderer und Naturliebhaber schätzen den Berg für seine ruhige Umgebung und den weiten Blick über die umliegende Landschaft. Die nahegelegenen Orte wie Kerpen-Manheim und Frechen laden zu weiteren Erkundungstouren ein, während die sanften Hügel und Wälder der Umgebung zum Verweilen einladen. Die Kombination aus Naturnähe, Geschichte und moderner Technik macht die Wilhelmshöhe zu einem vielseitigen Ausflugsziel in der Nähe von Hürth.

Ob als Wanderziel, Aussichtspunkt oder Zeugnis des Strukturwandels im Rheinland – die Wilhelmshöhe vereint mehrere Facetten in sich. Ihre Entstehung als Braunkohlekuppe prägt ihr Erscheinungsbild bis heute, während ihre Nutzung für Windenergie einen Blick in die Zukunft eröffnet. Besucher können sowohl die technischen Anlagen als auch die ruhige Natur genießen. Die Höhenlage und die weite Sicht machen sie zu einem lohnenswerten Ziel für alle, die die Region aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchten.

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Häufige Fragen zu Wilhelmshöhe

Was ist die Wilhelmshöhe in Hürth?
Die Wilhelmshöhe ist eine Abraumhalde aus dem Braunkohletagebau und mit knapp 155 Metern die höchste Erhebung in Hürth. Sie liegt zwischen Hürth, Kerpen und Frechen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wurde auf der Wilhelmshöhe ein Windpark gebaut?
Die Stadt Hürth plante den Windpark zur Nutzung der windreichen Lage. Drei Anlagen mit je 2,85 MW Leistung wurden 2016 fertiggestellt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie hoch sind die Windkraftanlagen auf der Wilhelmshöhe?
Die drei Windkraftanlagen haben eine Gesamthöhe von 150 Metern und wurden vom Bremer Unternehmen Energiekontor errichtet. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Leistung erbringt der Windpark auf der Wilhelmshöhe?
Der Windpark produziert jährlich etwa 16 Millionen kWh Strom, was dem Regelarbeitsvermögen entspricht. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia