spce
Highlights
- Das spce in Kiel ist ein Kunstzentrum mit regelmäßigen Führungen, darunter eine Kuratorenführung zur Ausstellung ‚minimal pompös‘ am 25.02.23.
- Im spce fanden Workshops wie ‚Haben wir Gesellschaft verlernt?‘ (28.03.23) und ein Zine-Kreativworkshop mit Felisha Maria Carenage (26.06.23) statt.
- Das Programm umfasst auch ein Kinder-Workshop ab 5 Jahren (18.03.23) und experimentelle Formate wie ‚Kimchi als lebendiges Medium‘ im Workshop ‚How to sell Zines?‘
Tipps
- Die aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen werden auf der offiziellen Website detailliert dokumentiert und ermöglichen eine Vorabinformation über Themen und Formate.
- Ein Besuch während der geführten Touren bietet Einblicke in künstlerische Prozesse und Kontexte, die über reine Betrachtung hinausgehen und spezifische Perspektiven vermitteln.
- Die Räumlichkeiten bieten ausreichend Sitzgelegenheiten, sodass längere Verweildauer während der Präsentationen oder Workshops möglich ist.
Eigenschaften
Kulturgalerie SPEC in Kiel entdecken
Das spce in Kiel ist ein lebendiges Kunstzentrum, das sich als Plattform für experimentelle Ausstellungen, Diskurse und kreative Formate etabliert hat. Hier treffen zeitgenössische Kunst, gesellschaftliche Themen und partizipative Formate aufeinander – stets mit einem Fokus auf Dialog und Innovation. Das Programm reicht von thematischen Ausstellungen über Führungen mit Künstler:innen und Kurator:innen bis hin zu Workshops, die sowohl Erwachsene als auch Kinder einbeziehen. Besonders hervorzuheben sind die regelmäßigen Gesprächsrunden, in denen aktuelle Fragen der Kunstproduktion und -rezeption vertieft werden, etwa zu Themen wie kollektives Arbeiten oder die Rolle von Zines in der kulturellen Praxis.
Ein zentraler Aspekt des spce ist seine Offenheit für vielfältige Perspektiven. Die Veranstaltungen spiegeln oft gesellschaftliche Debatten wider, etwa in Form von Ausstellungen, die sich mit sozialen Dynamiken oder alternativen Arbeitsmodellen in der Kunst auseinandersetzen. So wurde etwa ein Workshop angeboten, der sich mit „lebendigen Medien“ wie Kimchi als Metapher für Verflechtungen zwischen Mensch, Kultur und Ökologie beschäftigte. Solche Formate zeigen, wie das spce Kunst nicht nur als ästhetisches Phänomen, sondern als Raum für kritische Reflexion begreift. Die Kurator:innen und Gastsprecher:innen – darunter internationale Künstler:innen wie Paola Donato Castillo oder Felisha Maria Carenage – tragen dazu bei, globale und lokale Diskurse in Kiel zu verankern.
Für Besucher:innen aller Altersgruppen bietet das spce niedrigschwellige Zugänge zur Kunst. Kinderworkshops ab fünf Jahren laden zum kreativen Ausprobieren ein, während Führungen durch aktuelle Ausstellungen Einblicke in künstlerische Prozesse geben. Besonders beliebt sind die „Kuratorenführungen“, bei denen Expert:innen ihre konzeptionellen Ansätze erläutern – etwa in der Ausstellung *„minimal pompös“*, die minimalistische Ästhetik mit gesellschaftlicher Kritik verbindet. Auch das Thema Zines findet hier besondere Beachtung: Workshops und Vorträge beleuchten deren Rolle als DIY-Medium zwischen Aktivismus und Gestaltung, etwa in der Veranstaltung *„Krawall Mischen & Unbehagen Pflegen“*, die sich mit der Pflege von Widerstandskulturen beschäftigt.
Das spce positioniert sich damit als dynamischer Ort jenseits klassischer Ausstellungsformate. Es verbindet die Förderlandschaft der Kunstszene mit der lebendigen Subkultur der Schifffahrtsstadt Kiel, etwa durch Kooperationen mit lokalen Initiativen oder internationalen Gastkünstler:innen. Ob als Ort der Inspiration, des Lernens oder des Austauschs – das Kunstzentrum schafft Raum für Experimente und unerwartete Begegnungen. Wer Neues entdecken und sich mit aktuellen Fragen der Kunst und Gesellschaft auseinandersetzen möchte, findet hier ein Programm, das ebenso vielseitig ist wie die Besucher:innen selbst.