Bodendenkmal in Kinding, #D-1-7034-0128
Highlights
- Es liegt im Naturpark Altmühltal und ist über den Altmühltal-Panoramaweg erreichbar.
- Die Anlage war einst mit Burgen der Herren von Emmendorf verbunden.
Tipps
- Das Felsentor ist über den steilen Altmühltal-Panoramaweg oder vom Ortsausgang Unteremmendorf zu erreichen.
- Vom Parkplatz in Unteremmendorf führt ein ca. 700 Meter langer Weg zur Sehenswürdigkeit.
- Eine begehbare Höhle mit Leiterzugang befindet sich direkt am Felsentor und ist etwa 30 Meter lang.
Eigenschaften
Kulturelle Ausflüge in Kinding: Sakrale Bodendenkmäler entdecken
Das Bodendenkmal in Kinding, Kennung #D-1-7034-0128, ist ein archäologisch und kulturhistorisch bedeutsames Objekt im Landkreis Eichstätt in Bayern. Es zählt zu den geschützten Kulturdenkmälern der Region und ist Zeugnis vergangener Epochen, die ihre Spuren in der landschaftlichen und baulichen Struktur des Marktes Kinding hinterlassen haben. Die genaue Natur des Bodendenkmals wird durch die offizielle Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege festgelegt, das es aufgrund seiner historischen Substanz und archäologischen Relevanz in die Denkmalliste aufgenommen hat.
Besucher des Denkmals finden sich in unmittelbarer Nähe zum Ortsteil Unteremmendorf wieder, wo weitere Kultur- und Natursehenswürdigkeiten die Region prägen. Ein markantes Beispiel ist das nahegelegene Felsentor, das hoch über dem Ort auf einem felsigen Vorsprung thront und über einen steilen Aufstieg oder den Altmühltal-Panoramaweg erreichbar ist. Dieses Felsentor gilt als ehemaliger Zugang zu einer mittelalterlichen Burganlage und ist mit begehbaren Höhlen ausgestattet, die tief in den Felsen hineinreichen. Diese Höhlen waren möglicherweise Teil einer umfangreichen Burgenlandschaft, die von der einst mächtigen Familie von Emmendorf bewohnt wurde.
Die Herren von Emmendorf gehörten einem bischöflichen Ministerialgeschlecht an, das im Mittelalter zahlreiche Ämter und Burgen im Raum Eichstätt innehatte. Drei Burgen – „Torfelsen“, „Saufelsen“ und „Hubertusfelsen“ – gehen auf dieses Geschlecht zurück und zeugen von dessen regionaler Bedeutung. Obwohl die Familie im Spätmittelalter erlosch, sind ihre Spuren bis heute in der markanten Landschaft um Kinding sichtbar. Die Burgställe sind heute Ruinen, doch sie laden dazu ein, die mittelalterliche Geschichte der Region hautnah zu erfahren.
Das Bodendenkmal selbst liegt in unmittelbarer räumlicher Verbindung zu diesen historischen Stätten und unterstreicht die kulturelle Kontinuität des Ortes. Es ist somit nicht nur archäologisch relevant, sondern auch integraler Bestandteil der kulturgeschichtlichen Erzählung des Naturparks Altmühltal. Wanderer und Kulturinteressierte nutzen den Panoramaweg oder steile Wege von Unteremmendorf aus, um die beeindruckende Landschaft und ihre Denkmäler zu erkunden. Parkplätze im Ort sowie in der Nähe der Sehenswürdigkeiten ermöglichen den Zugang für Besucher, die die Region etwa mit dem Fahrrad oder zu Fuß bereisen.
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 von 5 Sternen bei Google gehört das Felsentor und dessen Umgebung zu den besonders geschätzten Zielen im Naturpark Altmühltal. Die Kombination aus natürlicher Schönheit, kulturhistorischem Wert und gut ausgebauten Wegen macht es zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für alle, die sakrale und archäologische Spuren der Vergangenheit inmitten der fränkischen Alb entdecken möchten.
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Häufige Fragen zu Bodendenkmal in Kinding, #D-1-7034-0128
Was ist ein Bodendenkmal in Kinding?
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Wie viele Bodendenkmäler gibt es in Kinding?
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Welche Bedeutung hat das Felsentor Unteremmendorf?
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