Gemeinde Mariä Heimsuchung
Highlights
- Die Kirche Mariä Heimsuchung in Kindsbach wurde 1912/13 erbaut und steht unter Denkmalschutz.
- Sie ist eine romanisierende Basilika, entworfen vom Architekten Rudolf von Perignon.
- Nach Umbau und Erweiterung von 1965 bis 1968 dient sie seit 2016 als Filiale der Pfarrei Hl. Namen Jesu in Landstuhl.
Tipps
- Die Kirche Mariä Heimsuchung in Kindsbach ist eine unter Denkmalschutz stehende romanisierende Basilika aus den Jahren 1912/1913 und liegt zentral an der Eisenbahnstraße.
- Das Gelände um die Kirche wurde neu gestaltet, inklusive des Alten Pfarrheims, und lädt zur Besichtigung ein.
- In der Nähe befindet sich ein restauriertes Wegekreuz aus dem 18. Jahrhundert an der Ecke Kreuz- und Kaiserstraße.
Eigenschaften
Über Gemeinde Mariä Heimsuchung
Die Gemeinde Mariä Heimsuchung in Kindsbach, einer Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz, umfasst eine gleichnamige, unter Denkmalschutz stehende römisch-katholische Kirche. Diese erhebt sich an der Eisenbahnstraße, welche nördlich die Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken mit der Kaiserstraße im Süden verbindet. Die Kirche wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Antwort auf die wachsende Gemeindeszahl errichtet, nachdem die zuvor bestehende Wallfahrtskapelle nicht mehr ausreichend Platz bot. Das im Zuge des Neubaus abgerissene Gemälde der Madonna von Pötsch wurde in das neue Gotteshaus übertragen.
Das Bauwerk ist eine romanisierende Basilika, entworfen vom Architekten Rudolf von Perignon. In den Jahren der Mitte der 1960er Jahre wurde die Kirche umgebaut und erweitert. Bis 2015 fungierte sie als eigenständige Pfarrkirche, ehe sie in die Pfarrei Hl. Namen Jesu in Landstuhl integriert wurde. Heute ist sie eine Kirchenfiliale innerhalb des Dekanats Kaiserslautern des Bistums Speyer. Die Architektur sowie die Innengestaltung spiegeln sowohl die ursprüngliche Bauästhetik als auch die späteren Umbauten wider und laden zur Besinnung und kulturellen Auseinandersetzung ein.
Ein weiteres bemerkenswertes Denkmal im unmittelbaren Umfeld ist das Wegekreuz an der Ecke Kreuz- und Kaiserstraße. Dieses etwa 3,50 Meter hohe steinerne Kreuz wurde ursprünglich um 1746 errichtet und später an seinen heutigen Standort versetzt. Nach jahrzehntelanger Witterungseinwirkung und farblicher Unverträglichkeit bei früheren Instandhaltungsmaßnahmen wurde es umfassend restauriert und 2018 erneut aufgestellt. Die Restaurierung erfolgte durch Vanessa Vida-Punstein im Rahmen ihrer Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit dem Institut für Steinkreuzkonservierung in Mainz sowie verschiedenen lokalen und kirchlichen Akteuren. Die Maßnahme wurde durch Spenden, Haushaltsmittel der Pfarrei und einen finanziellen Beitrag der Ortsgemeinde Kindsbach ermöglicht.
Besucher loben die Kirche als schöne und gepflegte Sakralstätte. Auch das neu gestaltete Umfeld sowie das ehemalige Pfarrheim tragen zur positiven Wahrnehmung bei. Mit vier Bewertungen erreicht der Ort derzeit eine durchschnittliche Bewertung von 4,20 von 5 Sternen. Die Kirche Mariä Heimsuchung ist somit ein kulturhistorisch bedeutsamer Anziehungspunkt für Besucher*innen, die sich für sakrale Architektur sowie regionale Kirchengeschichte interessieren.