Alte Fliegerrampe
Highlights
- Die Arnsberger Leite ist ein Naturschutzgebiet mit Dolomitfelsen und seltener Pflanzenwelt im Altmühltal.
- Der Altmühltal-Panoramaweg führt durch die Leite, ist aber nur von Böhming aus begehbar.
- Im Sommer blüht hier das auffällige Federgras, ursprünglich aus östlichen Steppen.
Tipps
- Parken Sie frühzeitig am Parkplatz an der Altmühlbrücke, da die Stellplätze begrenzt sind und teilweise von Hotelgästen belegt werden.
- Folgen Sie dem Altmühltal-Panoramaweg von Böhming kommend, um die Arnsberger Leite zu erkunden – ein Abstieg ins Tal ist derzeit nicht möglich.
- Nutzen Sie die Gelegenheit, während der Wanderung seltene Pflanzen wie Federgras oder Pfingstnelke zu beobachten, besonders im Juni bei der Blüte.
Eigenschaften
Über Alte Fliegerrampe
Die Alte Fliegerrampe liegt im Ortsteil Arnsberg der Gemeinde Kipfenberg im Landkreis Eichstätt in Bayern. Sie ist ein landschaftlich reizvolles Ausflugsziel am rechten Ufer der Altmühl, direkt am Altmühltal-Panoramaweg gelegen. Das Gelände gehört seit 1986 zu einem Naturschutzgebiet und ist bekannt für seine markanten Dolomitfelsen, die sich aus dem steilen Hang erheben. Die Fliegerrampe selbst war einst Teil einer militärischen Infrastruktur und dient heute als Aussichtspunkt mit Panoramablick ins Altmühltal.
Der Zugang zur Fliegerrampe erfolgt über den Altmühltal-Panoramaweg, der durch das Naturschutzgebiet Arnsberger Leite führt. Aufgrund einer Sperrung ist der Weg ab Böhming nur in einer Richtung begehbar, ein Abstieg ins Tal nach Arnsberg ist bis voraussichtlich 2026 nicht möglich. Wanderer kehren nach der Tour über denselben Weg nach Böhming zurück. Der Weg verläuft teils entlang des Hangs und bietet mehrere Aussichtspunkte, von denen aus das Tal und die felsige Landschaft überblickt werden können. Die Vegetation des Hangs ist geprägt von Halbtrocken- und Felsrasen, in denen seltene Pflanzenarten gedeihen, darunter Federgras, Pfingstnelke und das Immergrüne Felsenblümchen.
Ein besonderes Merkmal der Fliegerrampe ist die nahe gelegene Felsenhöhle, die archäologische Funde aus der Bronzezeit und der Römerzeit aufweist. Der Zugang ist nur mit Kletterausrüstung und Genehmigung möglich, da Klettern im Naturschutzgebiet grundsätzlich verboten ist. Im Umfeld der Fliegerrampe beweidet eine Herde Angoraziegen im Rahmen eines Beweidungsprojekts Teile des Hangs, was zur Erhaltung der artenreichen Trockenrasen beiträgt. Wandernde können auf dem Weg auch selbstschließende Tore passieren, die den Hangbereich vom Rest des Wanderwegs abtrennen.
Die Fliegerrampe ist jederzeit frei zugänglich, allerdings ist der Parkplatz am Ausgangspunkt eng und wird teilweise von einem Hotel genutzt, weshalb nur wenige Stellplätze verbleiben. Besucher berichten von einem lohnenswerten Blick ins Tal, auch wenn der Weg selbst an einigen Stellen mehr am Rand verlaufen könnte, um die Aussicht besser genießen zu können. Die beeindruckende Weitläufigkeit und die botanische Vielfalt machen den Standort zu einem sehenswerten Naturerlebnis im Naturpark Altmühltal.