Fernmeldeturm Koblenz (Kühkopf)
Highlights
- Der Fernmeldeturm Koblenz steht auf dem Kühkopf im Stadtwald und ist mit 265,5 Metern das dritthöchste Bauwerk in Rheinland-Pfalz.
- Ursprünglich geplant mit Aussichtsplattform oder Restaurant, wurde er letztendlich ohne öffentlichen Zugang als reiner Funkturm gebaut.
Tipps
- Der Fernmeldeturm Koblenz auf dem Kühkopf ist mit 265,5 Metern das dritthöchste Bauwerk in Rheinland-Pfalz und ein markantes Wahrzeichen der Stadt.
- Vom Wanderparkplatz Koblenz aus führt ein ca. 5-minütiger Weg zur Kühkopf-Hütte mit guter Aussicht auf das Rheintal.
- Der Turm dient heute wichtigen Kommunikationsfunktionen wie Richtfunk, Mobilfunk und Kabelfernsehen, ist aber für Besucher nicht betretbar.
Eigenschaften
Ausflug Erlebnis Aussichtsturm Koblenz: Fernmeldeturm Kühkopf
Der Fernmeldeturm Koblenz, auch bekannt als Fernmeldeturm Kühkopf oder Koblenz 10, erhebt sich majestätisch über dem Stadtwald von Koblenz und prägt mit seiner Höhe von über 265 Metern das Stadtbild. Auf dem Gipfel des Kühkopfs gelegen, bietet der Turm nicht nur eine beeindruckende Architektur, sondern auch eine weitreichende Funktion in den Bereichen Kommunikation und Nachrichtentechnik. Seit seiner Fertigstellung in den Jahren 1974 bis 1976 gilt er als eines der markantesten Bauwerke der Region und ist weithin sichtbar – ein echtes Wahrzeichen der Stadt Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz.
Errichtet wurde der Turm als reiner Fernmeldeturm ohne ursprünglich geplante Aussichtsplattform oder gastronomische Einrichtung, da sich kein Kostenträger für die Mehrkosten fand. Die Planung orientierte sich an der Typenturmreihe FMT und wurde von Ingenieuren der damaligen Oberpostdirektion Koblenz sowie des Fernmeldetechnischen Zentralamtes konzipiert. Das Fundament des Turms hat einen Durchmesser von 28 Metern und ruht vier Meter tief im Boden. Der Stahlbetonschaft beherbergt vier Geschosse sowie einen Aufzug und eine Treppe mit insgesamt 784 Stufen, die bis zum Turmkorb führt. Dieser wiederum beinhaltet technische Räume sowie Einrichtungen für den Betrieb der vielfältigen Sendeanlagen.
Ursprünglich mit einer Höhe von 255 Metern errichtet, wurde der Turm im Jahr 2008 durch eine neue Antennenanlage um fast sechs Meter verlängert und erreicht nun eine Gesamthöhe von 260,70 Metern. Er dient heute als wichtiger Knotenpunkt für moderne Kommunikationstechnik: Neben der Übertragung von Fernseh- und Radiosignalen fungiert er als Standort für Mobilfunknetze und als Einspeisepunkt für das Kabelfernsehen. Auch der Ausbau des Richtfunknetzes für Telefon- und Datenverbindungen wird vom Turm aus koordiniert. Darüber hinaus ist er Träger des Amateurfunk-Relais DB0ZK, das sowohl analoge als auch digitale Funkverbindungen ermöglicht.
Obwohl der Turm selbst nicht für Besucher zugänglich ist, lockt die umliegende Region viele Natur- und Technikbegeisterte an. Ein beliebter Ausflugsort in unmittelbarer Nähe ist die Kühkopf-Hütte, von der aus man einen fantastischen Blick über das Rheintal genießen kann – ein idealer Ergänzungsort für einen Ausflug zum Fernmeldeturm. Wanderer, die vom Wanderparkplatz Koblenz aufbrechen, erreichen den Turm nach kurzer Fahrt mit dem Navi und können die beeindruckende Landschaft sowie die technische Meisterleistung des Turms aus der Ferne bewundern.
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 50 Bewertungen zählt der Fernmeldeturm Koblenz zu den besonders gut bewerteten Aussichts- und Erlebnispunkten in der Region. Seine Kombination aus moderner Technik, architektonischer Schlichtheit und landschaftlicher Dominanz macht ihn zu einem lohnenswerten Ziel für alle, die Technikgeschichte hautnah erleben möchten – fernab des Trubels, mitten im grünen Stadtwald von Koblenz.
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Häufige Fragen zu Fernmeldeturm Koblenz (Kühkopf)
Wie hoch ist der Fernmeldeturm Koblenz (Kühkopf)?
Quelle: wikipedia
Wofür wird der Fernmeldeturm Koblenz genutzt?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Fernmeldeturm Koblenz erbaut?
Quelle: website
Gibt es öffentlichen Zugang zum Turm?
Quelle: wikipedia
Welche besonderen technischen Neuerungen gab es am Turm?
Quelle: wikipedia