Klausenbergkapelle
Highlights
- Sie steht auf dem Klausenbergweg und besteht aus zwei versetzt angebauten Gebäuden mit Satteldächern und historischen Basaltkreuzen.
- Seit 2002 ist die Kapelle als Kulturdenkmal Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Tipps
- Die Klausenbergkapelle liegt im Stadtteil Ehrenbreitstein und ist über einen Spazierweg vom Rhein aus erreichbar.
- In der Kapelle befindet sich eine Gedenktafel für den 1795 gefallenen Leutnant Arnold von Solemacher sowie für Soldaten der Weltkriege.
- Die Kapelle besteht aus zwei aneinander gebauten Gebäuden mit Satteldächern und Schildgiebeln, typisch für die Region.
Eigenschaften
Ausflug zur Klausenbergkapelle in Koblenz - Kultur und Sakralbau erkunden
Die Klausenbergkapelle in Koblenz ist eine im 19. Jahrhundert erbaute Marienkapelle, die im Stadtteil Ehrenbreitstein liegt. Ursprünglich in einem Weinberg errichtet, zählt sie heute zu den sakralen Kulturdenkmälern der Region und ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz und wird als geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Rheinland-Pfalz geführt.
Die genaue Errichtungszeit der Kapelle ist nicht vollständig geklärt. Überlieferungen zufolge wurde sie entweder 1825 durch eine Stiftung von Martin Haas gegründet oder aber 1844 geweiht. Bereits zuvor gab es am Klausenberg eine kleine Marienkapelle, die in unmittelbarer Nähe zu einem historischen Ereignis stand: Am 17. Oktober eines früheren Jahres wurde hier der kurtrierische Leutnant Freiherr Arnold von Solemacher bei einem Ausfall aus der belagerten Festung Ehrenbreitstein verwundet und später an seinen Verletzungen verstorben. Er war nur 29 Jahre alt.
Die Kapelle besteht aus zwei kleinen, versetzt angeordneten Gebäuden mit Satteldächern und Schildgiebeln. Das kleinere linke Gebäude wird durch ein Basaltkreuz mit aufgebogenen Hastenenden gekrönt, das vermutlich aus einer früheren Grabstätte stammt. Über dem Eingang des rechten Gebäudes befindet sich ein weiteres schlichtes Basaltkreuz mit der Inschrift „AVM – INRI“. Darunter erinnert eine Gedenktafel an die Gefallenen der Weltkriege. An der Seitenwand ist zudem eine weitere Tafel angebracht, die an die 16 Soldaten erinnert, die am selben Ort im Jahr 1795 ihr Leben verloren.
Im Jahr 1901 ließ Oberstleutnant Wilhelm von Bötticher, damaliger Besitzer der nahegelegenen Rheinburg, eine Gedenktafel an der Kapelle anbringen. Diese würdigt die Opfer des Ausfalls gegen die französische Besatzung. 1937/38 ging die Kapelle in den Besitz der Stadt Koblenz über und musste im Laufe der Jahre mehrfach restauriert werden, um ihre historische Substanz zu bewahren.
Die Klausenbergkapelle ist nicht nur ein stilles Zeugnis vergangener Zeiten, sondern auch ein kleiner Ort der Andacht und Besinnung mitten im Stadtteil. Besucher schätzen sie als sehenswertes Kulturdenkmal mit einer gewissen historischen Tiefe und einer ruhigen Atmosphäre. Wer die Kapelle besucht, findet nicht nur eine architektonisch reizvolle Sakralbaut, sondern auch eine stille Erinnerung an die Geschichte der Region.
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Häufige Fragen zu Klausenbergkapelle
Wann wurde die Klausenbergkapelle erbaut?
Quelle: wikipedia
Wer wird an der Klausenbergkapelle gedacht?
Quelle: wikipedia
Welche Bauweise hat die Klausenbergkapelle?
Quelle: wikipedia
Hat die Klausenbergkapelle einen Denkmalschutzstatus?
Quelle: wikipedia