Galerie Boisserée
Highlights
- Seit 1965 zeigt die Galerie Boisserée in Köln zeitgenössische Kunst mit Fokus auf Minimalismus und Konzeptkunst.
- Mit 250 m² Ausstellungsfläche und begehbarem Depot präsentiert die Galerie aktuelle Werke wie Sol LeWitts ‚Open Cube‘ sowie Bestände.
- Rollstuhlgerechter Zugang und WC ermöglichen barrierefreien Besuch der Ausstellungen und Depoterkundung.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Galerie.
- Das rollstuhlgerechte WC steht für alle Gäste während des Besuchs zur Verfügung und ist direkt im Gebäude erreichbar.
- Die aktuelle Ausstellung kombiniert Sol LeWitts farbige ‚Open Cube‘-Installationen mit ausgewählten Werken aus dem Bestand unter dem Titel ‚ACCROCHAGE‘.
Eigenschaften
Kunstgalerie Boisserée in Köln entdecken
Die Galerie Boisserée in Köln zählt zu den renommiertesten Adressen für zeitgenössische Kunst im Rheinland und verbindet seit Jahrzehnten Tradition mit innovativer Kuratierung. Gegründet in den 1960er-Jahren als eine der ersten Einzelausstellungen für moderne Künstler, hat sich die Galerie zu einem wichtigen Ort für internationale Positionen entwickelt. Besonders prägend war die frühe Auseinandersetzung mit minimalistischen und konzeptuellen Strömungen, die bis heute das Profil des Hauses bestimmen. Die Ausstellungsfläche von über 250 Quadratmetern bietet ausreichend Raum für große Formate und komplexe Installationen, während die 13 Schaufenster der Galerie den Kunstbegeisterten bereits von außen einen Einblick in aktuelle Schwerpunkte gewähren.
Ein besonderes Merkmal der Galerie Boisserée ist ihr begehbares Depot, das einen einzigartigen Zugang zu den Beständen ermöglicht. Kunstinteressierte können hier ausgewählte Werke aus dem Haus frei erkunden und so einen direkten Dialog mit dem künstlerischen Schaffen der vergangenen Jahrzehnte führen. Diese Transparenz unterstreicht das Engagement der Galerie für eine offene und partizipative Kunstvermittlung. Zudem setzt die Galerie auf Barrierefreiheit: Der rollstuhlgerechte Zugang und ein entsprechend ausgestattetes WC machen den Besuch für alle Gäste zugänglich und modern.
Aktuell präsentiert die Galerie Boisserée zwei zentrale Ausstellungen, die das Spektrum von Minimalismus bis zu farbintensiven Rauminstallationen abdecken. Die Einzelausstellung „SOL LEWITT – Open Cube in Color on Color“ widmet sich dem Werk des US-amerikanischen Künstlers Sol LeWitt, dessen systematische Farb- und Formkompositionen seit den 1960er-Jahren Maßstäbe setzen. Parallel zeigt das Haus unter dem Titel „ACCROCHAGE“ Neuankäufe und ausgewählte Bestandsstücke, die aktuelle Schwerpunkte der Sammlung aufzeigen. Beide Präsentationen laden dazu ein, die Vielfalt zeitgenössischer Kunst in ihren unterschiedlichen Facetten zu erleben – von der präzisen Struktur bis zur experimentellen Farbgestaltung.
Die Galerie Boisserée steht für eine dynamische Verbindung von Kunstgeschichte und Gegenwart. Seit ihrer Gründung hat sie sich als Plattform für internationale Künstler etabliert, die sich mit Fragen von Raum, Farbe und Konzept auseinandersetzen. Durch die langjährige Erfahrung und das Engagement der Geschäftsführung, darunter seit 1990 Johannes Schilling, wurde die Galerie zu einem festen Bestandteil des Kölner Kunstlebens. Mit ihrer Rolle als Jury-Mitglied für renommierte Kunstförderprogramme und der Veröffentlichung von Werkverzeichnissen unterstreicht sie zudem ihr Engagement für die Dokumentation und Vermittlung künstlerischen Schaffens.
Ob als Ort der Entdeckung neuer Positionen oder als Raum für vertiefte Auseinandersetzung mit etablierten Werken – die Galerie Boisserée bietet ein vielschichtiges Erlebnis für alle, die sich für zeitgenössische Kunst begeistern. Die Kombination aus hochkarätigen Ausstellungen, barrierefreiem Zugang und der Möglichkeit, die Sammlung im Depot zu erkunden, macht sie zu einem besonderen Ausflugsziel im kulturellen Herzen Kölns. Die positive Resonanz der Besucher mit einem Durchschnittsrating von 4,5 Sternen bestätigt den Status der Galerie als unverzichtbaren Bestandteil des lokalen Kunstbetriebs.