Kreuzblume
Highlights
- Die Kreuzblumen des Kölner Doms krönen die Turmspitzen in 149 bis 157 Metern Höhe.
- Sie wurden 1880 aus jeweils 24 Steinen zusammengesetzt und haben einen Durchmesser von 4,58 Metern.
- Eine Betonkopie steht seit 1991 vor der Westfassade des Doms.
Tipps
- Die Kreuzblume vor dem Kölner Dom zeigt die gotische Turmspitze in Originalgröße und verdeutlicht die filigrane Steinmetzkunst des Doms.
- Das Denkmal am Kardinal-Höffner-Platz ist aus Beton gefertigt und seit 1991 vor der Westfassade des Doms aufgestellt.
- Die Originale auf den Doms Türmen sind aus mehreren Steinblöcken zusammengesetzt, um Transport und Aufbau zu ermöglichen.
Eigenschaften
Über Kreuzblume
Die Kreuzblume ist ein markantes Architekturdenkmal in Köln, direkt vor der Westfassade des Kölner Domes am Kardinal-Höffner-Platz. Das monumentale Modell zeigt die gotische Turmspitze des Doms in Originalgröße und verdeutlicht die filigrane Steinmetzkunst der historischen Kreuzblumen, die sich in über 150 Metern Höhe auf den Turmspitzen befinden. Die Betonkopie wurde 1991 unterhalb der Treppenstufen vor dem Dom errichtet und dient seitdem als anschauliches Symbol für die architektonische Meisterleistung des Kölner Doms.
Die historischen Kreuzblumen selbst entstanden Ende des 19. Jahrhunderts als Abschluss der fast 600 Jahre währenden Bauzeit des Doms. Sie bestehen aus mehreren Einzelteilen aus Obernkirchener Sandstein und wurden ursprünglich in der Dombauhütte gefertigt. Aufgrund der Größe und des Gewichts der Steinblöcke mussten innovative Techniken entwickelt werden, um die Kreuzblumen auf die Turmspitzen zu befördern. Die Konstruktion setzt sich aus einem zentralen Schaft und zwei Blattkränzen zusammen, deren Durchmesser durch die natürlichen Gegebenheiten des Steinmaterials bestimmt wurde.
Die Stabilität der Kreuzblumen auf den hohen Turmspitzen wurde durch ein komplexes System aus Kupferarmierungen und Halterungen gewährleistet. Eine zentrale eiserne Stange verläuft durch den Schaft und ist mit einem Pendelgewicht im Inneren des Turms verbunden. Zusätzlich führen Kupferleitern bis zur Spitze, wo sich ein Blitzableiter befindet. Nach der Fertigstellung wurden die Kreuzblumen bereits kurz darauf manuell nachgearbeitet, um den optischen Eindruck zu verfeinern, da sie zunächst als zu massiv wahrgenommen wurden.
Das Modell der Kreuzblume am Domplatz ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern, die Dimensionen und Details der gotischen Spitzenarchitektur aus unmittelbarer Nähe zu betrachten. Es fungiert somit als informative Ergänzung zur Westfassade des Doms und trägt zur Wertschätzung der handwerklichen und bautechnischen Leistungen des 19. Jahrhunderts bei. Mit einem Google-Rating von 4,7 von 5 Sternen bei über 30 Bewertungen zählt die Kreuzblume zu den beachtenswerten Sehenswürdigkeiten in der Kölner Innenstadt.