Bibliothek

Kunst- und Museumsbibliothek

Heinrich-Böll-Platz, 50399 Bischofsgartenstraße 1

Highlights

  • Die Kunst- und Museumsbibliothek in der Bischofsgartenstraße 1 spezialisiert sich auf Kunstmedien vom Mittelalter bis zur Gegenwart mit Fokus auf 20. Jahrhundert und Fotografie.
  • Präsenzbibliothek mit digitalen Angeboten (DigiBib), Dokumenten wie Einladungskarten, Plakaten und übergreifender Recherche in kunsthistorischen Katalogen.
  • Besonderer Bestand: Künstlerbücher, Fotobücher (u.a. Hans Meyer-Veden), private Kunstdokumentationen (Werner Kittel, Friederun Friederichs) und Zeitschriftensammlungen.

Tipps

  • Der Zugang zur Bibliothek erfolgt über den barrierefreien Haupteingang mit rollstuhlgerechter Rampe und Aufzügen für alle Stockwerke.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Entspannt Bildung Ganzjährig

Kultur & Bibliothek: Kunstmuseumsbibliothek Bischofsgartenstraße 1

Die Kunst- und Museumsbibliothek in der Bischofsgartenstraße ist ein bedeutendes Dokumentationszentrum für Kunst und Kultur, das sich als Schnittstelle zwischen Forschung, Bildung und öffentlichem Interesse versteht. Als Präsenzbibliothek bietet sie einen einzigartigen Bestand an Medien zur Kunstgeschichte, der von mittelalterlichen Werken bis zur zeitgenössischen Gegenwart reicht. Besonders hervorzuheben sind die Schwerpunkte auf Kunst des 20. Jahrhunderts sowie auf Fotografie, die durch vielfältige Materialien wie Einladungskarten, Plakate, Zeitungsausschnitte und dokumentarische Unterlagen ergänzt werden.

Ein zentraler Bestandteil der Bibliothek ist die digitale Infrastruktur, insbesondere die Plattform DigiBib, die eine medienübergreifende Recherche ermöglicht. Über den Online-Katalog können nicht nur lokale Bestände durchsucht, sondern auch nationale und internationale kunsthistorische Kataloge abgefragt werden. Diese Vernetzung macht die KMB zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Studierende, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen, die Zugang zu seltenen und spezialisierten Quellen benötigen. Zudem stehen digitale Sammlungen wie „Alte Bücher zur Kunst“ online zur Verfügung, die den Zugang zu historischen Werken erleichtern.

Die Bibliothek profitiert von zahlreichen Überlassungen und Schenkungen privater Sammlungen, die ihren Bestand kontinuierlich erweitern. Dazu zählen unter anderem der fotografische Nachlass von Heinrich Pieroth, das Kunstarchiv des Künstlers Werner Kittel sowie die umfangreiche Zeitschriftensammlung von Maurits Brands, die historische Publikationen wie das Kiosk imaginaire umfasst. Auch die Künstlerin Friederun Friederichs übergab eine Auswahl ihrer Künstlerbücher und Buchobjekte, die die experimentellen Strömungen der zeitgenössischen Kunst dokumentieren.

Als Teil des kooperativen Bibliotheksnetzwerks Kölns arbeitet die KMB eng mit der Universitätsbibliothek und anderen kulturellen Einrichtungen zusammen. Die virtuelle Integration in gemeinsame Kataloge und Portale seit 2017 stärkt die Sichtbarkeit und den Austausch von Wissen. Neben klassischen Dienstleistungen wie Scannen, Kopieren und Dokumentlieferdiensten bietet die Bibliothek Führungen, Schulungen und barrierefreie Zugänge, um ein breites Publikum anzusprechen. So bleibt sie ein lebendiger Ort für Forschung, Inspiration und den Dialog über Kunst und Kultur.

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