Kirche/Kloster

Mutterhaus der Cellitinnen zur heiligen Elisabeth (Köln-Lindenthal)

Gleueler Str. 301, 50935 Lindenthal

Highlights

  • Das Mutterhaus der Zellitinnen zur heiligen Elisabeth in Köln-Lindenthal besteht seit über 700 Jahren.
  • Die Gemeinschaft lebt nach der Regel des heiligen Augustinus und widmet sich Gebet und Dienst für hilfsbedürftige Menschen.
  • Frauen können als Gäste Spiritualität erfahren oder den Weg ins Ordensleben finden.

Tipps

  • Besucher können eine ruhige und besinnliche Atmosphäre im Kloster erleben, die zur Einkehr und Spiritualität einlädt.
  • Frauen haben die Möglichkeit, als Gäste einige Tage im Kloster zu verbringen und das gemeinschaftliche Leben der Schwestern kennenzulernen.
  • Interessierte können sich über die Geschichte und das Ordensleben der Zellitinnen informieren und bei Interesse Kontakt aufnehmen, um einen Besuch zu arrangieren.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Mutterhaus der Cellitinnen zur heiligen Elisabeth (Köln-Lindenthal)

Das Mutterhaus der Zellitinnen zur heiligen Elisabeth in Köln-Lindenthal ist eine der historischen Ordensgemeinschaften der Region und zählt zu den bedeutendsten sakralen Kulturorte in Nordrhein-Westfalen. Die Anfänge der Gemeinschaft reichen ins Mittelalter zurück, als sich Frauen in Köln zusammenschlossen, um sich gegenseitig und bedürftigen Menschen in der Stadt zu helfen. Ursprünglich als Beginengemeinschaft organisiert, entwickelte sich die Gruppe im Laufe der Zeit zu einem regulären Orden unter dem Schutz der heiligen Elisabeth. Die Schwestern leben nach der Regel des heiligen Augustinus, die Werte wie Gütergemeinschaft, Nächstenliebe und innere Aufrichtigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Das Kloster befindet sich in einer ruhigen, parkähnlichen Umgebung im Kölner Stadtteil Lindenthal. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die heutige Anlage an dieser Stelle neu errichtet und bietet seitdem eine stille und inspirierende Heimat für die Ordensschwestern. Das Gelände lädt zur Besinnung ein und spiegelt den Geist der Gemeinschaft wider: zurückgezogen, aber offen für Menschen, die auf der Suche nach Ruhe, Spiritualität oder Orientierung sind. Die Architektur des Mutterhauses verbindet klassische Klosterbauten mit modernen Elementen und unterstreicht die lebendige Tradition des Ordens.

Die Zellitinnen, auch Augustinerinnen genannt, haben sich über die Jahrhunderte hinweg in den Bereichen Seelsorge, Bildung und Pflege engagiert. Ursprünglich tätig im häuslichen Krankendienst, bauten sie im Lauf der Zeit Krankenhäuser, Kindergärten und Altenheime auf. Auch wenn viele dieser Einrichtungen nicht mehr unter ihrer Trägerschaft stehen, bleibt ihr Wirken in der Gesellschaft spürbar. Heute leben die Schwestern weiterhin ihrem Berufung nach, betreiben Seelsorge, bieten Raum für geistliche Einkehr und begleiten Menschen in verschiedenen Lebenslagen. Interessierte können sich im Kloster aufhalten, um das Leben der Gemeinschaft kennenzulernen oder Zeit für persönliche Besinnung zu finden.

Besucher berichten von einer Atmosphäre der Ruhe und Gastfreundschaft, die im Einklang mit der langen Geschichte des Hauses steht. Die Schwestern gelten als einfühlsam und engagiert, sowohl im Alltag als auch in der Begegnung mit Gästen. Das Mutterhaus ist damit nicht nur ein Ort der spirituellen Tradition, sondern auch ein kultureller Anlaufpunkt für alle, die sich mit der Lebensweise und Geschichte des Ordens auseinandersetzen möchten. Die Gemeinschaft lebt ihre Berufung weiter, getragen von einer über 700-jährigen Geschichte und dem Wunsch, Menschen in Not zu helfen und Glauben in die Welt zu tragen.

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