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Rosengarten
Highlights
- Der Rosengarten in Köln befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Fort X im Stadtteil Neustadt-Nord.
- Er wurde 1919 nach Plänen von Fritz Encke angelegt und ist seit 2008 Teil des Hilde-Domin-Parkes.
- Das Fort X wurde zwischen 1819 und 1825 als Verstärkung der Kölner Stadtmauer errichtet.
Tipps
- Der Rosengarten liegt auf dem Gelände des ehemaligen Fort X im Stadtteil Neustadt-Nord.
- Es gibt viele Sitzbänke und ruhige Bereiche, ideal zum Verweilen und Lesen.
- Der Zugang erfolgt über Rampen, weshalb der Ort für Rollstuhlfahrer schwer zugänglich ist.
Eigenschaften
Naturpark Rosengarten in Köln – Ausflug in die grüne Oase der Stadt
Der Rosengarten in Köln liegt im Stadtteil Neustadt-Nord und zählt heute zum Hilde-Domin-Park. Diese denkmalgeschützte Gartenanlage befindet sich direkt auf dem Gelände des ehemaligen Fort X, das im 19. Jahrhundert als Teil der Kölner Stadtbefestigung errichtet wurde. Nachdem die Festungsanlagen im Laufe des 19. Jahrhunderts an Bedeutung verloren, entschied sich die Stadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das Bauwerk nicht abzureißen, sondern in eine repräsentative Gartenanlage umzuwandeln. Die Planung stammte vom städtischen Gartendirektor Fritz Encke, der bereits vor dem Ersten Weltkrieg erste Entwürfe vorgelegt hatte. Die Umgestaltung des äußeren Walls des Forts führte zur Schaffung eines symmetrischen Rosengartens, der über einen längeren Zeitraum allmählich angelegt wurde. Encke integrierte die historische Struktur des Forts in das neue Konzept: Der ehemalige Facenwall wurde eingeebnet und mit Rosenbeeten bepflanzt, während auf der nördlichen Frontspitze ein pergolaartiger Rosenpavillon errichtet wurde. Die Rampen des Enveloppengrabens dienten als Zugang, und die Flankenwälle wurden mit Platanen bepflanzt und mit Sitzgelegenheiten versehen. Die Glacisbepflanzung bildete einen natürlichen Rahmen für die Anlage, die gemeinsam mit dem Garten am Fort I zu den ersten neuzeitlichen Gärten der Stadt zählt. Auch während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gelände mehrfach bombardiert, wodurch Teile des Rosengartens beschädigt wurden. Nach 1945 wurde der Garten wiederhergestellt und mit zeitgemäßen Rosen neu bepflanzt. In den 2000er Jahren erhielt der gesamte Parkareal, zu dem auch der Rosengarten gehört, den heutigen Namen „Hilde-Domin-Park“. Benannt wurde er zu Ehren der in der Nähe geborenen Lyrikerin Hilde Domin, die in der Riehler Straße geboren wurde und während der NS-Zeit emigrieren musste. Das ehemalige Reduit des Forts diente ab den 1930er Jahren als Büro des städtischen Gartenbezirks sowie als Wohnsitz für den Gärtner. Heute lädt der Rosengarten mit seiner gepflegten Anlage und der historischen Atmosphäre zu Spaziergängen und Entspannung ein. Die harmonische Gestaltung mit ihren klassischen Elementen wie Rosenpavillon, symmetrischen Beeten und altem Baumbestand macht ihn zu einem besonderen Ort im Kölner Stadtgebiet. Besucher finden hier Ruhe und eine Verbindung zur Geschichte der Stadt – vom Festungsbau bis zur Gartenkunst des 20. Jahrhunderts. Der Garten ist besonders in den warmen Monaten von April bis November eine sehenswerte und beliebte Ausflugsdestination.
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Häufige Fragen zu Rosengarten
Wo befindet sich der Rosengarten in Köln?
Quelle: wikipedia
Wer war für die Planung des Rosengartens verantwortlich?
Quelle: wikipedia
Seit wann ist der Rosengarten Teil des Hilde-Domin-Parkes?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Rosengarten fertiggestellt?
Quelle: wikipedia