Kirche/Kloster

St. Georg

Georgspl. 17, 50676 Köln

Highlights

  • St. Georg ist eine der zwölf großen romanischen Basiliken in Kölns Altstadt und wurde ab 1059 erbaut.
  • Die Kirche erhielt ihren Namen und eine Reliquie des heiligen Georg bei der Weihe im Jahr 1067.
  • Heute ist St. Georg Pfarrkirche und Zentrum für Hörbehinderte sowie integrative Gemeinde in Köln.

Tipps

  • Eintritt zur Säulenbasilika St. Georg ist kostenfrei, Spenden sind willkommen.
  • Die Kirche ist barrierefrei zugänglich, Rollstuhlfahrer sollten den Haupteingang nutzen.
  • Führungen sind auf Anfrage möglich, vorab telefonisch absprechen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur und Sakralbau in St. Georg, Köln entdecken

Die St. Georg ist eine der zwölf großen romanischen Basiliken in der Kölner Altstadt und zählt zu den bedeutendsten sakralen Bauten der Stadt. Die ehemalige Stiftskirche wurde 1059 unter Erzbischof Anno II. erbaut und war vermutlich 1067 geweiht. Schon früh erhielt sie eine besondere Auszeichnung: Am Tag der Weihe übertrug Anno II. dem Stift eine Armreliquie des Heiligen Georg aus der Kirche St. Pantaleon in Köln. Die Kirche steht an der Stelle einer römischen Benefiziarier-Wache, die einst den Verkehr zwischen Bonn und dem Südtor der Kolonie überwachte. Der ursprüngliche Bau des 11. Jahrhunderts war eine dreischiffige Säulenbasilika mit Querbau und einer dreiteiligen Ostchor-Anlage über einer Hallenkrypta. Die tragenden Säulen stammen aus römischen Bauten und prägen bis heute den architektonischen Charakter. Der entstehende basilikale Raumeindruck verschaffte der Kirche den Ehrentitel „Ravenna am Rhein“. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert. So entstand im 12. Jahrhundert ein repräsentativer Westchor mit Hängekuppel, und das Hauptschiff erhielt ein Kreuzgratgewölbe, das durch den Einbau mächtiger Pfeiler getragen wurde. Weitere Bauabschnitte prägen das Erscheinungsbild der Kirche in der Renaissance und im Barock. Besonders erwähnenswert ist die nördliche Vorhalle, die 1551/52 errichtet wurde und die Stiftskirche mit der ehemaligen Pfarrkirche St. Jakob verband. Letztere wurde 1825 im Zuge der Anlage der Georgstraße abgetragen. Seitdem dient St. Georg als Pfarrkirche. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kirche aufgrund akuter Bausubstanz und Einsturzgefahr geschlossen und von 1928 bis 1930 umfassend saniert. Diese Restaurierung rettete das Bauwerk und bewahrte es für die Nachwelt. Die Kirche beherbergt unter anderem den historischen Vierungsaltar, der 1964 den früheren Kreuzaltar ersetzte. Dieser stand seit den 1930er Jahren an der Stelle eines noch älteren Altars aus der Zeit des Cäsarius-Oratoriums, das vermutlich bereits in merowingischer Zeit erbaut worden war. Die Architektur von St. Georg verbindet romanische Fundamente mit späteren barocken und neueren Elementen und spiegelt so die wechselvolle Geschichte der Kölner Kirchenlandschaft wider. Heute wird St. Georg vom Förderverein Romanische Kirchen Köln e. V. unterstützt, der sich für den Erhalt und die Pflege dieser bedeutenden Bauwerke einsetzt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei 47 Abstimmungen wird die Kirche von Besucherinnen und Besuchern regelmäßig als lohnenswertes Kulturdenkmal wahrgenommen. Die St. Georg lädt sowohl zur Besichtigung als auch zur Besinnung ein und ist ein beeindruckendes Beispiel für die romanische Baukunst am Rhein – mitten in der Kölner Innenstadt.

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Häufige Fragen zu St. Georg

Wann wurde St. Georg in Köln erbaut?
Der Bau der ehemaligen Stiftskirche St. Georg in Köln begann 1059. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welchen Titel erhielt St. Georg wegen ihres Baustils?
Die Kirche erhielt den Ehrentitel „Ravenna am Rhein“ wegen ihres basilikalen Raumeindrucks. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist Besonderes an der Gemeinde von St. Georg?
St. Georg ist bekannt für seine integrative Gemeinde von Hörenden, Schwerhörigen und Gehörlosen sowie die Hörbehindertenseelsorge. Stand Mai 2026.

Quelle: website