Stadtpark

Kriegsopferstätte Königsmoor

21255 Königsmoor

Highlights

  • Königsmoor liegt im Landkreis Harburg, nordwestlich des Naturparks Lüneburger Heide.
  • Im Ersten Weltkrieg wurden hier etwa 1200–1400 Kriegsgefangene zur Moor-Trockenlegung eingesetzt.
  • Die Kriegsopferstätte Königsmoor ist der Friedhof der ehemaligen Moorversuchsstation und beherbergt 18 Kriegstote.

Tipps

  • Besucher finden die Kriegsopferstätte gut gepflegt vor, mit informativen Erläuterungen durch Schülerprojekte.
  • Der Gedenkort informiert über das Schicksal von Kriegsgefangenen, die beim Moorabbau ums Leben kamen.
  • Die Stätte liegt zentral in Königsmoor, erreichbar über die Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg.

Eigenschaften

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Ausflug zur Kriegsopferstätte Königsmoor in Königsmoor

Die Kriegsopferstätte Königsmoor ist ein bedeutungsvoller Gedenkort in der Gemeinde Königsmoor im Landkreis Harburg, Niedersachsen. Gelegen im Nordwesten des Naturparks Lüneburger Heide, erinnert die Stätte an die Opfer beider Weltkriege, die hier während Zwangsarbeiten im Moor starben. Ursprünglich als Friedhof der ehemaligen Moorversuchsanstalt errichtet, beherbergt die Stätte heute die Gräber von insgesamt 18 Kriegsgefangenen aus Nationen wie Russland, Belgien und England, die beim Ausbau und der Trockenlegung der Moore ums Leben kamen. Der Name „Russenfriedhof“, der im Volksmund geläufig ist, zeugt von der historischen Erinnerung der Region.

Die Entstehung des Ortes Königsmoor selbst ist eng mit der Moorwirtschaft verbunden. Im Zuge der Verkoppelung des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet an das Königreich Hannover übergeben und erhielt seinen heutigen Namen. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier eine neue Moorversuchsstation eingerichtet, die bis in die 1970er Jahre forschte und innovative Verfahren zur Urbarmachung von Mooren entwickelte. Im Ersten Weltkrieg wurden hier rund 1200 bis 1400 Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit eingesetzt. Die Kriegsopferstätte ist somit nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Zeugnis der regionalen Geschichte und der Auswirkungen der Kriegszeit auf die ländliche Bevölkerung.

Heute wird die Stätte von Schülern vor allem im Rahmen von Projektarbeiten gepflegt und erhalten. Diese engagierten jungen Menschen tragen maßgeblich dazu bei, dass der Gedenkort nicht nur sauber und würdig gehalten wird, sondern auch mit informativen Erklärungen und geschichtlichen Hintergründen versehen bleibt. Dieser Umgang mit Geschichte und Erinnerungskultur wird von Besuchern besonders geschätzt, wie auch die durchweg positiven Bewertungen zeigen. Die Kriegsopferstätte Königsmoor ist somit ein Beispiel dafür, wie lokale Bildungsarbeit und Geschichtsbewusstsein Hand in Hand gehen können.

Die Gemeinde Königsmoor selbst ist Teil der Samtgemeinde Tostedt und liegt unweit weiterer Nachbargemeinden wie Otter, Schneverdingen und Wistedt. Die Region ist durch ihre Nähe zur Lüneburger Heide geprägt von einer einzigartigen Naturlandschaft, die sowohl Wanderer als auch Naturliebhaber anzieht. Die Kriegsopferstätte fügt sich harmonisch in diese ruhige, landschaftlich reizvolle Umgebung ein und lädt zur Besinnung und Reflexion ein. Die gepflegte Anlage, die von vielen Besuchern als sehr schön und respektvoll wahrgenommen wird, bietet einen ruhigen Rückzugsort mitten im Grünen.

Die Kriegsopferstätte Königsmoor ist somit nicht nur ein geschichtsträchtiger Ort, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität. Sie erinnert eindrucksvoll an die Schicksale von Menschen, die fern ihrer Heimat Zwangsarbeit leisten mussten und ihr Leben im Moor ließen. Gleichzeitig steht sie für die aktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit durch die jüngere Generation und trägt dazu bei, dass diese Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

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Häufige Fragen zu Kriegsopferstätte Königsmoor

Was ist die Kriegsopferstätte Königsmoor?
Die Kriegsopferstätte Königsmoor ist eine Friedhofsanlage, auf der 18 Kriegstote des Ersten und Zweiten Weltkriegs begraben sind. Sie wurden Opfer von Zwangsarbeit als Kriegsgefangene. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich die Kriegsopferstätte Königsmoor?
Die Kriegsopferstätte Königsmoor befindet sich im Ortsteil Königsmoor, im Landkreis Harburg, Niedersachsen. Sie liegt im Naturpark Lüneburger Heide. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wird die Stätte auch „Russenfriedhof“ genannt?
Die Bezeichnung „Russenfriedhof“ entstand, weil mehrere russische Kriegsgefangene aus dem Ersten Weltkrieg hier begraben liegen, die bei Zwangsarbeiten im Moor ums Leben kamen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Kriegsopferstätte Königsmoor eingerichtet?
Der Friedhof wurde 1915 als Bestattungsstätte für Tote der Moorversuchsstation eingerichtet und später zur offiziellen Kriegsgräberstätte. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia