Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Highlights
- Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Irschenberg ist eine barocke Wandpfeilerkirche, erbaut 1696/97.
- Sie besitzt einen Chor mit Pilastern und einen Turm mit fünf Bronzeglocken, die 2009 in Passau gegossen wurden.
- Das Kirchengebäude ist als Baudenkmal unter der Nummer D-1-82-123-1 gelistet.
Tipps
- Die barocke Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Irschenberg wurde 1696/97 erbaut und ist als Baudenkmal registriert.
- Der Chor ist dreiseitig geschlossen und durch Pilaster akzentuiert, der Turm wurde 1869 nach einem Blitzschlag erneuert.
- Das Altarretabel zeigt ein Gemälde der Taufe Jesu von Alois Dirnberger (1888) zwischen den Figuren Elisabeth und Zacharias.
Eigenschaften
Über Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer befindet sich in der Gemeinde Irschenberg im oberbayerischen Landkreis Miesbach. Sie ist ein bedeutendes sakralhistorisches Bauwerk der Region und zählt zu den Baudenkmälern der Gemeinde. Die Kirche steht unter der Schirmherrschaft des Erzbistums München und Freising und gehört zum Dekanat Miesbach. Mit einem durchschnittlichen Bewertungsniveau von 4,6 von 5 Sternen wird sie auch von Besucherinnen und Besuchern geschätzt.
Der Kirchenbau geht auf das späte 17. Jahrhundert zurück, als nach einem Brand des mittelalterlichen Vorgängerbaus eine neue barocke Wandpfeilerkirche errichtet wurde. Das Langhaus gliedert sich in fünf Jochen und führt im Osten zu einem eingezogenen Chor, der dreiseitig geschlossen ist und Eckpilaster aufweist. An der Nordwand des Langhauses erhebt sich der Kirchturm, der nach einem Blitzschlag im Jahr 1869 erneuert wurde. Das Mauerwerk des Turms besteht aus Quadern, und sein spitzer Helm beherbergt ein Glockengeläut aus fünf Bronzeglocken, die 2009 in Passau gegossen wurden.
Die Sakristei schließt sich an der Nordwand des Chors an. Im Inneren der Kirche besticht der Hochaltar durch seine kunstvolle Ausstattung. Er wird flankiert von Skulpturen der Elisabeth und des Zacharias und zeigt zentral ein Gemälde der Taufe Jesu, das 1888 vom Künstler Alois Dirnberger geschaffen wurde. Dieses Retabel bildet den thematischen Schwerpunkt des Altarraums und verweist auf den Namenspatron der Kirche, Johannes den Täufer.
Die Architektur und Innenausstattung der Kirche spiegeln den barocken Stil wider, vereinen jedoch auch Elemente späterer Epochen, insbesondere im Zuge der Turmerneuerung und der Gestaltung des Hochaltars. Als denkmalgeschütztes Bauwerk nimmt die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer eine zentrale Rolle im kulturellen und religiösen Leben der Gemeinde ein. Ihre architektonische Gestalt und künstlerische Ausstattung machen sie zu einem bemerkenswerten Zeugnis der kirchlichen Baukultur in Oberbayern.