Parks & Gärten

Straße der Gartenkunst

Am Striebruch 42, 40668 Meerbusch-Lank-Latum

Highlights

  • Die ‚Straße der Gartenkunst‘ verbindet 20 sanierte historische Parks in Nordrhein-Westfalen mit kunsthistorischem Wert und barrierefreiem Zugang.
  • Ein Highlight ist der Erlebnisturm ‚Höhlenblick‘, der rollstuhlgerecht zur ehemaligen Feldhofer Grotte führt und Kalkabbaufolgen zeigt.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über rollstuhlgerechte Wege ermöglicht eine ungehinderte Erkundung der historischen und modernen Gartenanlagen.
  • Der Erlebnisturm ‚Höhlenblick‘ bietet durch gegenläufige Rampen einen barrierefreien Aufstieg zur historischen Feldhofer Grotte.
  • Die Kombination aus sanierten Kulturparks zeigt gartenkulturelles Erbe und aktuelle Konzepte für nachhaltige Stadtentwicklung auf.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Naturpark Ausflug Straße der Gartenkunst Meerbusch-Lank-Latum

Die Straße der Gartenkunst in Meerbusch-Lank-Latum ist ein einzigartiges Ensemble historischer und moderner Gärten, das sich als lebendiges Zeugnis der regionalen Gartenkultur präsentiert. Initiiert wurde das Projekt auf Initiative von Schloss Dyck, einem bedeutenden Kulturzentrum in der Nachbarschaft. Hier haben sich öffentliche und private Eigentümer zusammengeschlossen, um das gartenkulturelle Erbe zu bewahren und gemeinsam touristisch zu erschließen. Das Konzept verbindet kunsthistorisch wertvolle Anlagen mit innovativen Ansätzen, um Antworten auf aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung zu finden.

Das Routenprogramm der Straße der Gartenkunst orientiert sich an strengen Kriterien wie kunstgeschichtlicher Bedeutung, Erreichbarkeit und Pflegezustand. Die ausgewählten Gärten spiegeln eine Vielfalt von Epochen und Stilen wider – von barocken und klassizistischen Anlagen bis hin zu modernen Gestaltungsformen. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern, darunter die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und die RWTH Aachen, die zukünftig ein gemeinsames Institut für Gartendenkmalpflege und Forschung etablieren sollen. Dies unterstreicht den Anspruch, Gartenkunst als kulturellen und wissenschaftlichen Dialograum zu etablieren.

Ein besonderes Highlight der Route ist der Erlebnisturm „Höhlenblick“, der barrierefrei über gegenläufige Rampen führt. Er bietet einen einzigartigen Blick auf die Stelle, an der sich einst die Feldhofer Grotte befand – ein Zeugnis des ehemaligen Kalkabbaus in der Region. Der Turm verbindet Naturerlebnis mit historischer Aufklärung und ist ein Symbol für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne. Die Route lädt Besucher ein, die Vielfalt der Gartenkunst in ihrer regionalen Besonderheit zu entdecken.

Die Straße der Gartenkunst ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Ort des Nachdenkens über die Rolle von Grünflächen in urbanen Räumen. Durch die Vernetzung historischer und zeitgenössischer Gärten wird deutlich, wie Gartenkunst gesellschaftliche und ökologische Fragen aufgreift. Ob als Inspiration für Stadtplaner, als Bildungsort für Schüler oder als Ausflugsziel für Familien – die Route bietet für jeden etwas. Die barrierefreie Gestaltung, etwa durch den Erlebnisturm, macht sie zudem für ein breites Publikum zugänglich.

Die Gärten der Straße der Gartenkunst sind Teil eines größeren Netzwerks, das sich um Schloss Dyck und die umliegenden Kulturlandschaften in Meerbusch-Lank-Latum gruppiert. Sie zeigen, wie Gartenkunst als kulturelles Erbe lebendig gehalten und gleichzeitig als Zukunftsprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung verstanden werden kann. Wer die Route erkundet, taucht in eine Welt ein, in der Natur, Geschichte und Innovation verschmelzen – ein einzigartiges Erlebnis mitten im Rheinland.

In der Nähe

Übernachtung in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…