Kirche/Kloster

Kirche Kremmen - Stadtkirche St. Nikolai

Kirchpl. 1, 16766 Kremmen

Highlights

  • Die evangelische Stadtkirche St. Nikolai in Kremmen ist eine gotische Backsteinkirche aus dem 13. und 15. Jahrhundert.
  • Das Innere der Kirche überzeugt durch Sterngewölbe, barocke Ausstattung und ein Altaraufsatz aus dem Jahr 1686.

Tipps

  • Die Stadtkirche St. Nikolai in Kremmen ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet und bietet Einblicke in eine gotische Backsteinkirche mit barocker Ausstattung.
  • Im Touristeninformationszentrum im Scheunenviertel ist ein Prospekt zur Geschichte der Kirche erhältlich.
  • Die Kirche verfügt über Sterngewölbe, historische Malereien und einen barocken Altaraufsatz aus dem Jahr 1686.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Kirche Kremmen - Stadtkirche St. Nikolai

Die evangelische Stadtkirche St. Nikolai in Kremmen ist eine gotische Backsteinkirche und zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten der Region. Sie steht unter Denkmalschutz und gehört zur Kirchengemeinde Kremmen im Kirchenkreis Oberes Havelland der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Kirche ist täglich geöffnet und dient nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als kulturhistorisches Zeugnis der Stadt.

Der älteste Teil des Gebäudes wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Teile der ursprünglichen Chorwände sowie die später barock umgebaute Sakristei an der Nordseite sind erhalten geblieben. Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurde der Chor in Backstein erhöht und mit einem großen Mittelfenster versehen. Gleichzeitig entstand das dreischiffige Hallenlanghaus im Westen. Das Innere der Kirche zeigt eine gedrückte Proportionierung und ist durch Sterngewölbe im Mittelschiff sowie Kreuzgewölbe in den Seitenschiffen geprägt. Der Westturm erhielt 1928 ein neues Obergeschoss und ist mit einem Quersatteldach abgeschlossen.

Die barocke Innenausstattung stammt von einem Holzbildhauer aus der Mark Brandenburg. Das Hauptwerk ist der Altaraufsatz aus dem späten 17. Jahrhundert mit Gemälden zur Passion und Auferstehung Christi. Die Kanzel desselben Jahres zeigt gemalte Darstellungen von Christus und den Evangelisten. Die Taufe ist mit einem runden Becken und Blumengewinden ausgestattet, das von drei Täuflingen getragen wird. In den Chor-Emporen befinden sich weitere Gemälde, darunter Figuren von David und Nathan. Die Sakristei beherbergt eine Sakramentsnische sowie mehrere Epitaphien, darunter eines für Adolf Ernst von der Lütcke mit einer reich geschnitzten Rahmung.

Weitere Ausstattungsstücke sind eine Orgel der Firma Alexander Schuke aus Potsdam mit 15 Registern sowie verschiedene historische Anbauten aus dem 19. Jahrhundert. Restaurierungen fanden in den Jahren 1964, 1995 und 2004 statt, wodurch der Erhalt des Baus und seiner Ausstattung gewährleistet wurde. Die Kirche bleibt ein offener Raum für Besucherinnen und Besucher und lädt zur Besichtigung und zur Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen ein.

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