Ausblick Leonhardstein
Highlights
- Der Leonhardstein bietet einen umfassenden Panoramablick auf umliegende Berge wie Hirschberg, Roß- und Buchstein.
- Der Weg zum Gipfel führt durch eine steile Rinne und erfordert Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit.
Tipps
- Gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind für den Gipfelanstieg erforderlich, besonders in der felsigen Rinne.
- Der Weg ist mit Kinderwagen nicht geeignet; für kleine Kinder ist die Wanderung aufgrund der steilen Passagen ungeeignet.
- Alternativer Startpunkt ist die Schwarzentenn-Alm, um den Sattel und Gipfel zu erreichen.
Eigenschaften
Über Ausblick Leonhardstein
Der Ausblick Leonhardstein bei Kreuth im Landkreis Miesbach ist ein markanter Berggipfel in den Tegernseer Bergen. Mit einer Höhe von 1452 Metern über Normalhöhennull erhebt er sich über die umliegende Landschaft und bietet einen beeindruckenden Rundblick. Obwohl der Gipfel nicht zu den höchsten Erhebungen der Region zählt, fällt er durch seine charakteristische Form und die weite Sicht auf benachbarte Gipfel wie Hirschberg, Roß- und Buchstein, Plankenstein, Risserkogel sowie Wallberg auf. Diese Panoramaaussicht macht ihn zu einem lohnenswerten Ziel für Natur- und Bergbegeisterte.
Der bekannteste Weg zum Gipfel beginnt in Kreuth an der Kirche und führt zunächst über die Duslau-Alm in Richtung Sattel zwischen Leonhardstein und Hirschberg. Von dort aus geht es in einer steilen, felsigen Rinne zum eigentlichen Gipfel. Die letzte halbe Stunde des Aufstiegs erfordert Trittsicherheit und gegebenenfalls Klettfertigkeit, insbesondere bei feuchtem oder vereistem Untergrund. Der Weg ist daher für kleine Kinder ungeeignet und mit einem Kinderwagen nicht befahrbar. Gäste beschreiben die Wanderung als anspruchsvoll, aber machbar für Personen mit mittlerer Fitness. Die gesamte Aufstiegszeit beträgt etwa eine Stunde und fünfundvierzig Minuten, der Abstieg nimmt in der Regel eine Stunde und dreißig Minuten in Anspruch.
Die Route verläuft anfangs durch Wald- und Weideflächen und führt später durch eine malerische Farnlandschaft, bevor der finale Anstieg beginnt. Aufgrund der felsigen Wege und einiger Passage, die Kraxeln erfordern, wird die Tour gelegentlich auch als leichte Klettertour bezeichnet. Wanderer, die den Leonhardstein im Winter besteigen möchten, sollten Trittsicherheit mitbringen und gegebenenfalls Grödel verwenden, da Schneeschuhe auf dem felsigen Untergrund eher hinderlich sind. Ein alternativer Zugang zum Gipfel verläuft ab der Schwarzentenn-Alm.
Der Ausblick vom Leonhardstein umfasst nicht nur die direkten Nachbarberge, sondern erstreckt sich an klaren Tagen weit über die umliegenden Regionen. Die markante Silhouette des Gipfels sowie die Vielfalt der sichtbaren Erhebungen machen ihn zu einem beliebten Standort für Panoramafotografien. Die Kombination aus abwechslungsreicher Wanderung, natürlicher Schönheit und dem lohnenden Gipfelblick zieht sowohl erfahrene Wanderer als auch ambitionierte Outdoor-Begeisterte an.