Martinshardt
Highlights
- Die Martinshardt ist ein 608,5 m hoher Berg im nördlichen Siegerland und Teil des ehemaligen Müsener Bergbau-Reviers.
- Auf dem Gipfel der Martinshardt befindet sich ein Gipfelkreuz, umgeben von markierten Wanderwegen.
- Rund um die Martinshardt finden sich Überreste der Bergbaugeschichte wie die Grube Stahlberg und der Grubenlehrpfad Wilder Mann.
Tipps
- Der Gipfel bietet einen umfassenden Ausblick, lohnt sich aber besonders bei klarem Wetter.
- Abholzarbeiten und Forstfahrzeuge haben die Wege beeinträchtigt, wetterfeste Kleidung empfohlen.
- Auf dem Gipfel befinden sich ein Kreuz, eine Schutzhütte, eine Bank und ein Gipfelbuch zur Mitgestaltung.
Eigenschaften
Naturerlebnis Gipfel in Martinshardt bei Kreuztal entdecken
Die Martinshardt ist ein markanter Berggipfel im nordrhein-westfälischen Kreuztal und erhebt sich auf eine Höhe von 608,5 Metern. Sie gehört zum ehemaligen Müsener Bergbau-Revier und ist Teil des Gebirgsstocks Müsener Horst, der sich als westlicher Ausläufer des Rothaargebirges erhebt. Von ihrem Gipfel aus bieten sich weite Ausblicke über das westliche Ferndorftal und die umliegenden Ortschaften Müsen, Dahlbruch, Kredenbach und Ferndorf. Die Geschichte der Martinshardt ist eng mit dem Bergbau des Siegerlandes verbunden. Besonders die Grube Stahlberg, die sich unterhalb des Berges befindet, spielte eine zentrale Rolle in der regionalen Metallerzeugung. Sie versorgte mit Roheisen, Blei, Zink, Kupfer und Silber. Obwohl sie 1931 stillgelegt wurde, zeugt ihr ehemaliges Gelände noch heute von ihrer industriellen Vergangenheit – Ende der 1970er Jahre wurde dort ein Feriendorf errichtet. Ebenfalls präsent sind die Überreste der Grube Wilder Mann, die 1911 geschlossen wurde und heute durch große Abraumhalden sichtbar bleibt. Vor dem ehemaligen Gasthaus „Wilder Mann“ startet ein Grubenlehrpfad, der interessierten Besuchern Einblicke in die Bergbaugeschichte ermöglicht. Westlich der Grube Wilder Mann erstrecken sich die Müsener Klippen – ein markantes Zeugnis des mittelalterlichen Tagebaus. Diese gezackten Felsen aus erzfreiem Gestein laden zum Erkunden ein und bieten einen besonderen Reiz für Natur- und Geschichteinteressierte. Die südlich gelegene Grube Brüche war von 1722 bis 1891 sowie zeitweise zwischen 1931 und 1941 in Betrieb. Ihre ursprünglich 40 Meter tiefen Tagebaue wurden 1964 zugesprengt. Auf dem Gipfel der Martinshardt thront ein Gipfelkreuz, das den Berg zu einem besonderen Ziel für Wanderer macht. Mehrere markierte Wege führen rund um die Martinshardt und laden zu abwechslungsreichen Ausflügen ein. Beliebte Ausgangspunkte sind die höher gelegenen Parkplätze am Kindelsberg, am Altenberg oder an der Bernhard-Weiss-Klinik in Kredenbach. Am Übergang zum Kindelsberg steht zudem der Hesse Stein – ein Gedenkstein für die Haubergs-Vorsteher Elias und Wilhelm Wurmbach. Im Januar 2007 verursachte der Orkan Kyrill erhebliche Schäden im Waldgebiet rund um den Berg.
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Häufige Fragen zu Martinshardt
Wie hoch ist die Martinshardt?
Quelle: wikipedia
Wo liegt die Martinshardt?
Quelle: wikipedia
Welche Bergbauspuren finden sich an der Martinshardt?
Quelle: wikipedia
Was ist der Müsener Horst?
Quelle: wikipedia