Denkmal/Gedenkstätte

Schloss Schmölz

Johann-Georg-Herzog-Straße 3, 96328 Küps-Schmölz

Highlights

  • Schloss Schmölz wurde 1502 von den Herren von Redwitz erbaut und 1861 verkauft.
  • Der Ort liegt im Naturpark Frankenwald und ist seit 1978 ein Teil von Küps.
  • Im Ort entspringt der Krebsbach, ein linker Nebenfluss der Steinach.

Tipps

  • Schloss Schmölz ist privat und nicht öffentlich zugänglich.
  • Der Ort liegt im Naturpark Frankenwald und bietet schöne Wanderwege.
  • Die nächste größere Stadt mit touristischen Angeboten ist Kronach.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Über Schloss Schmölz

Das Schloss Schmölz befindet sich im Gemeindeteil Schmölz des Marktes Küps im Landkreis Kronach in Bayern. Es liegt am Rand des Naturparks Frankenwald und stellt eines von mehreren Baudenkmalen des Ortes dar. Der historische Komplex ist eng mit der Entwicklung des Dorfes und seiner Umgebung verbunden. Ursprünglich im Besitz der Familie von Redwitz, die im Laufe der Jahrhunderte maßgeblichen Einfluss auf das Dorfleben nahm, wurde das Schloss im Jahr 1502 erbaut. Die Familie veräußerte das Anwesen im Jahr 1861.

Das Schloss diente als Mittelpunkt des ehemaligen Ritterguts Schmölz, das neben weiteren landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Gebäuden auch den Bauhof, das Ökonomiegut mit Schafhaus, das Jägerhaus sowie das Bräuhaus umfasste. Diese Gebäude standen unter direkter Herrschaft des Ritterguts und spielten eine zentrale Rolle in der lokalen Verwaltung sowie der Versorgung der umliegenden Höfe. Die Realgemeinde Schmölz zählte Ende des 18. Jahrhunderts rund 75 Anwesen, wobei das Rittergut selbst über 54 dieser Besitzungen verfügte.

Heute befindet sich Schloss Schmölz im Privatbesitz, weshalb ein Zutritt für Besucher nicht möglich ist. Dennoch bleibt das Anwesen ein markantes Zeugnis der regionalen Geschichte und Architektur. Die Außenanlagen und die Fassade des Schlosses prägen weiterhin das Ortsbild von Schmölz. Neben dem Schloss sind weitere erhaltene Baudenkmäler im Ort vorhanden, darunter die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Laurentius, das Pfarrhaus sowie die Kriegergedächtniskapelle.

Geographisch liegt Schmölz verkehrsgünstig am Kreisstraßennetz und ist über die Kreisstraße KC 13 mit Tüschnitz verbunden. Zudem bestehen Anbindungen an die Staatsstraße 2200, die in westlicher Richtung nach Beikheim führt und östlich an Theisenort und Johannisthal vorbei zur B 173 verläuft. Südlich der Straße befinden sich zudem „Luitpolds vier Linden“, ein als Naturdenkmal geschützter Baumstand. Der Ort entspringt zudem der Krebsbach, ein linker Nebenfluss der Steinach.

Die Gemeinde Schmölz wurde im Zuge der bayerischen Gebietsreform im Jahr 1978 nach Küps eingemeindet. Damit verlor sie ihre eigenständige Verwaltung, bleibt jedoch als Teil von Küps weiterhin präsent. Gäste bewerten den Ort als interessant und schön, auch wenn der private Status des Schlosses den direkten Zugang verhindert. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,00 von 5 Sternen spiegelt die wenige Anzahl an Bewertungen dennoch das positive Interesse an der historischen Bedeutung des Ortes wider.

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