Galerie

GOLD+BETON

in der Passage, 50670 Kunstpassage am Ebertplatz, Zutritt via Infopoint, Wenn die Tür geschlossen ist, findet ihr Informationen zu Aufsicht am

Highlights

  • GOLD+BETON zeigt in der Kunstpassage am Ebertplatz interdisziplinäre Ausstellungen mit Fokus auf (post-)koloniale Verflechtungen und urbane Sichtbarkeit.
  • Die Ausstellung wird von Marie Sturm kuratiert und verbindet Alltagsobjekte, historische Fotografien und Videosequenzen in einer politischen Bildsprache.
  • GOLD+BETON entstand 2013 als Plattform für Ausstellungen, Performances und Netzwerk-Kollaborationen in Köln.

Tipps

  • Der Zutritt erfolgt ausschließlich über den Infopoint an der Kunstpassage am Ebertplatz; bei geschlossener Tür sind aktuelle Öffnungszeiten oder Aufsichtshinweise dort hinterlegt.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Gold+Beton Kunstpassage Ebertplatz

Die Kunstgalerie GOLD+BETON in der Kunstpassage am Ebertplatz ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und interdisziplinäre Projekte, der seit 2013 als kultureller Treffpunkt in Köln etabliert ist. Gegründet als Plattform für experimentelle Ausstellungen, Performances und musikalische Abende, verbindet das Projekt Kunst mit urbaner Kultur und gesellschaftlicher Reflexion. Der Zutritt erfolgt über den Infopoint der Passage – bei geschlossener Tür finden Besucher dort aktuelle Informationen zur Aufsicht und Öffnungszeiten.

GOLD+BETON steht für ein dynamisches Programm, das sich durch Kollaborationen mit internationalen Künstler:innen und lokalen Initiativen auszeichnet. Kuratiert von Marie Sturm, präsentiert die Galerie regelmäßig Solo- und Gruppenausstellungen, die aktuelle Themen wie (post-)koloniale Kontinuitäten, transgenerationale Erinnerungen oder politische Ästhetik aufgreifen. Besonders hervorgehoben werden dabei Arbeiten, die Alltagsgegenstände, historische Archive und performative Elemente verbinden – etwa in der Ausstellung *„Muttermal“* von Marlène Tencha, die familiäre und kulturelle Traumata in poetischen Bildwelten verwebt.

Ein zentraler Fokus liegt auf der Verbindung von Kunst und urbanem Raum. Die Passage selbst, eingebettet in die Ebertplatzarchitektur, wird zum Schauplatz für Ausstellungen, die lokale Sichtbarkeit und globale Verflechtungen hinterfragen. So thematisierte die Ausstellung *„ALLE RÄUME SIND ANDERS“* gemeinsam mit dem *SCHLINGENSIEFS OPERNDORF AFRIKA* revolutionäre Visionen und politische Klanglandschaften – etwa im Dialog mit dem Erbe Thomas Sankaras. Diese Veranstaltungen zeigen, wie GOLD+BETON Kunst als Raum für Debatten und Gemeinschaft nutzt.

Die Galerie pflegt enge Partnerschaften mit Institutionen wie dem *kaethe:k Kunsthaus in Pulheim*, dessen Künstler:innen wie Luis García Bohlscheid hier ihre ersten Einzelausstellungen präsentieren. Seine Arbeit *„200 JAHRE PARTY“* zeigt, wie Mode und Design politische Statements tragen können – ein Beispiel für die vielseitige Programmkultur von GOLD+BETON. Durch diese Vernetzung entsteht ein Raum, der sowohl etablierte als auch aufstrebende Stimmen der Kunstszene verbindet.

Wer sich für experimentelle Kunstformen begeistert, findet in der Passage nicht nur Ausstellungen, sondern auch Performances, Musikabende und diskursive Formate. Die Galerie versteht sich als offener Dialograum, der Kunst jenseits klassischer Galerieräume erlebbar macht – immer mit dem Ziel, den urbanen Raum als Ort der Reflexion und des Austauschs zu stärken. Mit einem Google-Rating von 4,9/5 unterstreicht sie dabei ihren Status als gefragter Ort für Kulturbegeisterte in Köln.

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