Dossenheimer Kopf
Tipps
- Wandern oder Radfahren auf den markierten Waldwegen rund um den Dossenheimer Kopf bieten vielfältige Naturerlebnisse.
- Der Aufstieg vom Peterstaler Bach aus erfolgt über eine steile Passstraße mit Serpentinen.
- Im Südhang befinden sich Sturmlücken aus dem Jahr 2008, in denen vorwiegend Jungholz steht.
Eigenschaften
Über Dossenheimer Kopf
Der Dossenheimer Kopf ist ein bewaldeter Berggipfel im Odenwald, der sich im baden-württembergischen Wilhelmsfeld befindet und eine Höhe von 539 Metern über Normalhöhennull erreicht. Geographisch liegt er im Naturpark Neckartal-Odenwald sowie im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Der Gipfel erhebt sich etwa einen Kilometer südsüdwestlich von Wilhelmsfeld und gehört zur Gemarkung des Heidelberger Stadtteils Peterstal. Er bildet eine Kuppe auf dem Höhenzug zwischen dem Weißen Stein im Westen und dem Schriesheimer Kopf im Osten.
Der Berg ist durch seine landschaftliche Einbettung geprägt. Im Norden entspringt beim Hesselbrunnen der Katzenbach, ein Zufluss des Kanzelbachs. Südöstlich verläuft steil abfallend die Passstraße von Peterstal nach Wilhelmsfeld. Auf dem Südhang des Dossenheimer Kopfs entstand nach einem schweren Sturm vor allem jüngeres Holz, was heute den Charakter des Waldes prägt. Teile des Nordhanges gehören zum Landschaftsschutzgebiet Bergstraße-Nord, während der West- bis Südwesthang innerhalb des Schutzgebiets Bergstraße-Mitte liegt.
Das Gelände ist gut für verschiedene Erholungsaktivitäten erschlossen. Etwa 330 Meter östlich des Gipfels befindet sich der Wandererparkplatz Langer Kirschbaum, von dem aus mehrere Wege führen. Der mit gelbem Andreaskreuz markierte Hauptwanderweg HW34 des Odenwaldklubs verläuft westlich des Parkplatzes über den Nordhang. Vom Parkplatz aus führt außerdem der rund fünf Kilometer lange Rundweg Weißer-Stein-Weg über den Südhang, der teilweise rollstuhltauglich ist. Ein kurzer Kindererlebnispfad zweigt vom Rundweg ab und lädt zu Entdeckungen im Wald ein.
Der eigentliche Gipfel des Dossenheimer Kopfs ist waldig und bietet aufgrund der Baumbedeckung keine weite Aussicht. Ein Anstieg bis zum höchsten Punkt erfordert ein kurzes, querfeldein durch den Wald verlaufendes Stück ohne ausgeschilderte Wege. Dennoch ist der Berg ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, Spaziergänge oder Radtouren in der Region. Besucher berichten von ruhigen Wegen, die sich in alle Richtungen erschließen und sowohl für Alleinwanderer als auch für Familien oder Gruppen geeignet sind.