Dienerinnen vom Heiligen Blut
Highlights
- 2009 kanonisch errichtetes Nonnenkloster in Aufhausen, gegründet von Bischof Elmar Fischer in der Diözese Feldkirch.
- 1708 überlieferte Familientradition: Kanoniker der Basilika San Nicola in Rom erhielten den Heiligen-Blut-Schatz.
- 1815 von Kaspar del Bufalo erneuert; Kirche steht im Zeichen des ‚Blutes Christi‘ – heute caritatives Zentrum für alle Altersgruppen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Klosteranlage.
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs zur Verfügung, um die Anreise zu erleichtern.
- Die barrierefreien Toiletten sind für alle Gäste zugänglich und entsprechen den aktuellen Standards für Inklusion.
Eigenschaften
Dienerinnen vom Heiligen Blut – Aufhausen: Sakrale Kultur
Das Nonnenkloster „Dienerinnen vom Heiligen Blut“ in Aufhausen ist eine spirituelle Oase, die sich der Verehrung des Heiligen Blutes und einer tief verwurzelten caritativen Tradition verschrieben hat. Die Gemeinschaft wurde 2009 in der Diözese Feldkirch (Österreich) durch Bischof Elmar Fischer kanonisch errichtet und knüpft an eine jahrhundertealte Tradition an. Ihr Familienschatz, eine Reliquie des Heiligen Blutes, wurde bereits 1708 den Kanonikern der Basilika San Nicola in Carcere in Rom anvertraut – ein Zeugnis der Kontinuität und des Glaubens, der bis heute die Arbeit der Schwestern prägt.
Der Ursprung der Gemeinschaft geht auf Kaspar del Bufalo zurück, der 1815 die Kirche in der Kraft des Blutes Christi neu begründete. Seitdem steht das Kloster für eine lebendige Spiritualität, die sich an der Heiligkeit des Blutes Christi orientiert. Die „Dienerinnen vom Heiligen Blut“ verstehen sich als Dienerinnen der Nächstenliebe und bieten seit jeher ein Zuhause für Menschen aller Altersstufen. Ob durch seelsorgliche Begleitung, Erziehung oder soziale Unterstützung – die Gemeinschaft schafft Räume der Hoffnung und Heilung für Bedürftige.
Besonders hervorgehoben wird die caritative Arbeit, die sich über die Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Regionen entfaltete. Ein bedeutender Stützpunkt entstand 1992 in Rawa bei Warschau, wo die Schwestern bis heute Menschen in Not unterstützen. Doch auch im Kloster selbst in Aufhausen ist die offene Haltung spürbar: Ein internationales Umfeld aus Priestern, Brüdern, Schwestern, Laien und Jugendlichen prägt den Alltag. Die Gemeinschaft lebt von einer Mischung aus Andacht, Gemeinschaftsgefühl und praktischer Nächstenliebe.
Das Kloster ist barrierefrei zugänglich – mit rollstuhlgerechtem Eingang und Parkplatz sowie einem behindertengerechten WC – und lädt Besucher ein, die Atmosphäre der Besinnlichkeit und des Gebets zu erleben. Die Architektur und die spirituelle Ausstrahlung des Ortes spiegeln die tiefe Verbundenheit mit der Tradition des Heiligen Blutes wider. Wer sich für eine Mischung aus sakraler Geschichte, moderner Spiritualität und sozialem Engagement interessiert, findet hier einen Ort der Stille und des Trostes.
Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 4,8 Sternen (bei über 20 Bewertungen) gilt das Kloster als beliebter Ausflugsziel für Kultur- und Sakralinteressierte. Die „Dienerinnen vom Heiligen Blut“ in Aufhausen sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie Glaube und praktische Nächstenliebe Hand in Hand gehen – ein Ort, der zum Verweilen und Nachdenken einlädt.