St. Martin
Highlights
- Die Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting ist eine barocke Saalkirche aus den Jahren 1679 bis 1681.
- Der Kirchturm stammt teilweise aus dem 13. Jahrhundert und wurde später gotisch aufgestockt.
- Die Kirche besitzt einen Hochaltar aus dem Jahr 1700 und ein Fresko des heiligen Martin im Chor.
Tipps
- Die barocke Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting ist sehenswert für ihre kunstvolle Ausstattung und den historischen Chor mit Stichkappengewölbe.
- Der Kirchturm vereint gotische und barocke Bauelemente und wurde im 13. Jahrhundert begonnen, später erweitert.
- Neben dem Hochaltar aus dem Jahr 1700 sind die seitlichen Altäre aus den Jahren 1763/65 im Chorbereich bemerkenswert.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral St. Martin Laberweinting
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting zählt zu den bemerkenswerten sakralen Baudenkmälern im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Die Kirche ist ein wichtiger kultureller Anlaufpunkt der Region und steht unter Denkmalschutz. Sie gehört zum Dekanat Straubing-Bogen im Bistum Regensburg und ist ein beeindruckendes Beispiel für die barocke Sakralarchitektur der frühen Neuzeit.
Der Kirchbau selbst entstand in den Jahren 1679 bis 1681 und folgt dem Typus der Saalkirche. Besonders auffällig ist der alte Kirchturm, dessen untere Geschosse aus dem 13. Jahrhundert stammen und später mit einem gotischen Obergeschoss ergänzt wurden. Das Gebäude wird durch einen spitzen Helm abgeschlossen, was ihm ein markantes, zeitübergreifendes Gesicht verleiht. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage erweitert: So erhielt das Langhaus Anfang des 20. Jahrhunderts ein neobarockes Querschiff.
Das Innere der Kirche überzeugt durch eine kunstvolle barocke Ausstattung. Während das Langhaus mit einer Flachdecke versehen ist, zeigt der dreiseitig geschlossene Chor im Norden ein Stichkappengewölbe. Die relativ niedrig eingezogene Decke sorgt laut Besucherberichten jedoch für eine gewisse Disharmonie in den Proportionen des Raumes. Dennoch beeindruckt die Innenausstattung: Ein Fresko im Chorbereich zeigt den heiligen Martin von Tours, den Patron der Kirche. Der Hochaltar wurde etwa um das Jahr 1700 errichtet, die seitlichen Altäre links und rechts des Chorbogens stammen aus den Jahren 1763 bis 1765.
Die Kirche St. Martin ist nicht nur ein Ort der religiösen Andacht, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis von hohem architektonischem Wert. Sie spiegelt die Entwicklung der niederbayerischen Sakralbaukunst wider und lädt sowohl Gläubige als auch Interessierte zu einem Besuch ein. Die barocke Gestaltung in Verbindung mit mittelalterlichen Bauteilen macht sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel in der Region.
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Häufige Fragen zu St. Martin
Wann wurde die Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting erbaut?
Quelle: wikipedia
Zu welchem Bistum gehört die Kirche St. Martin in Laberweinting?
Quelle: wikipedia
Welche baugeschichtlichen Besonderheiten hat die Kirche St. Martin?
Quelle: wikipedia
Ist die Kirche St. Martin unter Denkmalschutz?
Quelle: wikipedia