Bruchwald am Femekreuz
Highlights
- Das Naturschutzgebiet Bruchwald am Femekreuz in Nottuln schützt einen Eichen-Hainbuchenwald mit naturnahem Bachlauf.
- Das 10,61 Hektar große Gebiet ist seit 2007 rechtlich geschützt und Teil des Landschaftsschutzgebiets im Münsterland.
- Besondere Biotope wie Tieflandbach und sauerstoffreiche Waldflächen bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere.
Tipps
- Wandern im Bruchwald am Femekreuz lohnt sich wegen der abwechslungsreichen Waldwege und der naturnahen Bachabschnitte.
- Interessante Reste ehemaliger Bunker laden zur historischen Entdeckungstour im Waldgebiet ein.
- Das Naturschutzgebiet eignet sich gut für Naturliebhaber, die seltene Pflanzen und ruhige Trittsteinbiotope erkunden möchten.
Eigenschaften
Über Bruchwald am Femekreuz
Der Bruchwald am Femekreuz in Nottuln, Kreis Coesfeld, ist ein Naturschutzgebiet im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es zählt zu den geschützten Flächen des Landes und wurde aufgrund seiner besonderen ökologischen Bedeutung ausgewiesen. Das Gelände umfasst eine Fläche von rund 10,61 Hektar und liegt im Kernmünsterland, einem landschaftlich geprägten Raum im nördlichen NRW. Der Schwerpunkt des Naturschutzes liegt auf dem Erhalt naturnaher Lebensräume, insbesondere des Eichen-Hainbuchen-Waldes mit Bruchwaldanteilen sowie eines naturbelassenen Bachlaufes.
Das NSG erstreckt sich östlich der Siedlung Detterheide und wird von einem mäandrierenden Bach durchflossen, der als Trittsteinbiotop eine wichtige Funktion im Landschaftsgefüge übernimmt. Umgeben wird der Bereich von einem Mischwald aus Eichen und Hainbuchen, der auf pseudovergleytem Lehmboden wächst. Im Unterholz dominieren unter anderem Stechpalmen, während seltene Pflanzenarten wie Adlerfarn, Pillen-Segge oder der Frauenhaarmoos vorkommen. Auch tierische Arten profitieren von der strukturreichen Wald- und Gewässerlandschaft.
Wanderwege durchqueren das Naturschutzgebiet und laden zu Erkundungsgängen ein. Die Wege sind landschaftlich eingebunden und bieten Einblicke in die Besonderheiten eines feuchten Waldökosystems. Historische Überreste, darunter vereinzelte Bunkerreste aus vergangenen Zeiten, zeugen von der Nutzung des Geländes im 20. Jahrhundert. Diese Anlagen sind heute stark verfallen, tragen aber zur abwechslungsreichen Geschichte des Ortes bei. Die Wanderwege sind einfach zu begehen und bieten sowohl für Spaziergänge als auch für längere Aufenthalte in der Natur geeignete Rahmenbedingungen.
Das Gelände ist überwiegend flach bis leicht hügelig, was es zu einem attraktiven Ausflugsziel für Naturinteressierte macht. Die Umgebung lädt zur Beobachtung der regionalen Flora und Fauna ein, während die Ruhe des Waldes einen abseits des Alltags verbrachten Moment ermöglicht. Die Nähe zu weiteren Wegen und Naturschutzflächen im Umland erweitert die Möglichkeiten für Wanderungen in der Region. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,7 von 5 Sternen bei zahlreichen Bewertungen wird der Ort als lohnenswertes Wanderziel eingeschätzt.