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Ölbachtal

32832 Augustdorf

Highlights

  • Das Ölbachtal in Augustdorf ist ein Naturschutzgebiet mit seltenen Sandtrockenfluren und Dünenvegetation.
  • Es beherbergt gefährdete Pflanzen- und Tierarten wie Besenheide und Kiefernwald auf sandigen Böden.
  • Das Gebiet dient als Trittsteinbiotop und wird durch naturnahe Waldbewirtschaftung geschützt.

Tipps

  • Das Ölbachtal ist ein Naturschutzgebiet mit besonderen geologischen und botanischen Merkmalen, darunter Binnendünen und seltene Pflanzenarten.
  • Im Gelände finden sich Kiefernwälder auf Dünenstandorten sowie kleinere Flächen mit Heide- und Sandtrockenrasen-Relikten.
  • Das Gebiet eignet sich für Naturliebhaber, die seltene Ökosysteme und typische Tier- und Pflanzenarten der Eifel erkunden möchten.

Eigenschaften

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Über Ölbachtal

Das Ölbachtal in Augustdorf, Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen, ist als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen und zählt zu den geschützten Landschaftsflächen des Bundeslandes. Es erstreckt sich im südlichen Teil des Kreises und liegt im Einzugsbereich der Stadt Schloss Holte-Stukenbrock. Das Gelände des NSG Ölbachtal umfasst eine Fläche von etwa einem Hektar und ist Teil eines größeren Landschaftsraums, der durch seine geologischen und ökologischen Besonderheiten gekennzeichnet ist.

Das Schutzziel des Gebiets richtet sich auf die Erhaltung eines geologisch bedeutsamen Binnendünengebiets mit charakteristischen morphologischen Strukturen. Im Ölbachtal finden sich besonders ausgeprägte Dünenformationen sowie Sandtrockenfluren, die Lebensräume für verschiedene gefährdete Tier- und Pflanzenarten bieten. Zu den schutzwürdigen Biotoptypen zählen unter anderem Kiefernwälder auf Dünenstandorten, trockene Heiden sowie Silikattrockenrasen. Diese Lebensräume stellen wichtige Refugien für heimische Arten dar, darunter auch solche, die an offene, sandige Flächen gebunden sind.

Die Vegetation im Ölbachtal wird dominiert von mittelalten bis alten Kiefern, ergänzt durch lichtere Bereiche mit Birken und einer gut ausgebildeten Strauchschicht, in der gelegentlich die spätblühende Traubenkirsche auftritt. In lichteren Waldabschnitten entwickeln sich Krautschichten, die von Arten wie der Drahtschmiele oder der Besenheide geprägt werden. Vereinzelt finden sich Relikte ehemals offener Dünenvegetation, etwa Heidel- und Preiselbeere sowie Calluna an Wegesrändern. Ein kleiner Sandtrockenrasen ist erhalten und bildet einen seltenen Lebensraum innerhalb des Waldes.

Das Naturschutzgebiet ist durch verschiedene Gefährdungen beeinträchtigt, darunter nicht bodenständige und nicht heimische Gehölze sowie unerwünschte Sukzession, insbesondere durch die spätblühende Traubenkirsche. Um den Erhalt der natürlichen Strukturen zu sichern, sind Maßnahmen wie naturnahe Waldbewirtschaftung, Erhaltung des Kleinreliefs und gezielte Vegetationskontrolle vorgesehen. Ziel ist es, die typischen Dünenmerkmale sowie die offenen, sandigen Flächen langfristig zu erhalten und die Entwicklung naturnaher Laubwaldbestände zu fördern.

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