LANDSHUTmuseum
Highlights
- Das LANDSHUTmuseum zeigt die Ausstellung ‚Kampf – Kunst – Geschichte‘ mit Fokus auf Boxsport-Kunst seit 1988 durch Zeichner Michael Lange.
- Rollstuhlgerechter Zugang ermöglicht barrierefreien Besuch der Dauerausstellung ‚LANDSHUTmuseum 24‘ mit lokaler Geschichte und Kultur.
- Das Stadtmodell im Museum ist Teil der ‚Hidden Landshut‘-App, die 1475er Stadtgeschichte virtuell erlebbar macht.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins LANDSHUTmuseum.
- Die Ausstellung ‚Kampf – Kunst – Geschichte‘ bietet Einblicke in historische, künstlerische und gesellschaftliche Aspekte der Region.
- Führungen durch die Dauerausstellung vertiefen das Verständnis für lokale Geschichte und kulturelle Entwicklungen im Museum.
Eigenschaften
Landshutmuseum – Kultur & Denkmal entdecken
Das LANDSHUTmuseum in Landshut ist ein kulturelles Zentrum, das sich mit der vielfältigen Geschichte, Kunst und regionalen Identität der Stadt auseinandersetzt. Als zentraler Ort für Ausstellungen und Führungen bietet es Einblicke in Themen wie Boxsport, Nationalsozialismus und lokale Kunstszene – stets verbunden mit interaktiven Formaten und historischen Dokumenten. Besonders hervorzuheben ist die Ausstellung *„Kampf – Kunst – Geschichte“*, die die künstlerische Auseinandersetzung des Landshuter Zeichners Michael Lange und der Fotografin Christine Vinçon mit dem Boxsport zeigt. Die Präsentation verbindet sportliche Traditionen mit künstlerischer Interpretation und lädt Besucher:innen zu einer spannenden Entdeckungstour ein.
Ein weiterer Schwerpunkt des Museums liegt auf der Aufarbeitung der NS-Geschichte Landshuts. Die Ausstellung *„Landshut im Nationalsozialismus“* beleuchtet anhand von Gebäuden, Dokumenten und persönlichen Zeugnissen die lokalen Auswirkungen dieser dunklen Epoche. Ein begleitender Stadtplan ermöglicht es, die besuchten Orte im Anschluss selbst zu erkunden – ein einzigartiger Brückenschlag zwischen Museum und Stadtraum. Die Ausstellung wurde von einem interdisziplinären Autorenteam aus Museumsmitarbeiter:innen, Archivaren und externen Expert:innen konzipiert und setzt auf multimediale Elemente wie Filme und Originalobjekte, um historische Zusammenhänge lebendig werden zu lassen.
Für jüngere Besucher:innen und Familien bietet das LANDSHUTmuseum spezielle Formate wie die *„Pumuckl“-Ausstellung* im nahen KASiMiRmuseum, die mit interaktiven Workshops und kindgerechten Führungen die Region erlebbar macht. Auch die „Hidden Landshut“-App, entwickelt vom Staatsarchiv, integriert das Stadtmodell des Museums in einen virtuellen Rundgang durch die Hochzeitsstadt von 1475 – ein innovativer Zugang zur historischen Stadtlandschaft. Zudem sind Führungen durch die Dauerausstellung *„Fritz Koenig. Aus Werk und Sammlung“* im Kloster Seligenthal direkt mit dem Museum verknüpft, etwa durch thematische Führungen zu Skulpturen im öffentlichen Raum.
Das LANDSHUTmuseum setzt auf Barrierefreiheit und Zugänglichkeit: Der rollstuhlgerechte Eingang und die konsequente Einbindung digitaler Medien wie der App oder audiovisueller Führungen schaffen niedrigschwellige Zugänge zu historischen und künstlerischen Inhalten. Regelmäßige Sonderveranstaltungen – von Lesungen über Kunstaktionen bis zu Theateraufführungen – runden das Programm ab und machen das Museum zu einem lebendigen Ort des Austauschs. Ob zur Aufarbeitung der Vergangenheit, zur Entdeckung regionaler Kunst oder zur spielerischen Annäherung an Landshuts Geschichte: Das LANDSHUTmuseum verbindet Tradition mit moderner Vermittlung und lädt alle Altersgruppen ein, die Stadt neu zu entdecken.