Neue Galerie Landshut Verein für Aktuelle Kunst e.V., im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel
Highlights
- Neue Galerie Landshut zeigt aktuelle Kunst im barocken Gotischen Stadel auf der Mühleninsel.
- Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerechte Sitzplätze, Parkplätze und Induktive Höranlage vorhanden.
- Ausstellungen 2025/26: Zeichnungen, Video, kinetische Objekte, Installationen und Workshops mit internationalen Künstlern.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch des Ausstellungsraums im Gotischen Stadel.
- Induktive Höranlagen stehen für Besucher mit Hörbeeinträchtigungen zur Verfügung, um Ausstellungsinhalte besser wahrzunehmen.
- Rollstuhlgerechte Sitzgelegenheiten bieten Entspannungsmöglichkeiten während der Betrachtung der aktuellen Präsentationen.
Eigenschaften
Kunstgalerie Neue Galerie Landshut – Kultur auf der Mühleninsel
Die Neue Galerie Landshut – Verein für Aktuelle Kunst e.V. bietet in ihrem einzigartigen Rahmen auf der Mühleninsel einen faszinierenden Ort für zeitgenössische Kunst in Landshut. Gehoused im historischen Gotischen Stadel, einem denkmalgeschützten Bauwerk mit markantem Charme, verbindet die Galerie Kunst und Architektur auf besondere Weise. Der Stadel, ein ehemaliges Getreidespeichergebäude, wurde liebevoll zu einem Raum für experimentelle Ausstellungen umgestaltet und lädt Besucher:innen ein, sich auf die Werke der präsentierten Künstler:innen einzulassen.
Barrierefreiheit steht hier im Mittelpunkt: Die Galerie ist mit einer induktiven Höranlage ausgestattet, die Menschen mit Hörbehinderung den Zugang zu Ausstellungen erleichtert. Zudem sind rollstuhlgerechte Sitzgelegenheiten sowie ein rollstuhlgerechter Parkplatz vorhanden, sodass die Ausstellung für alle zugänglich bleibt. Dieses Engagement unterstreicht den Anspruch der Neuen Galerie, Kunst für ein breites Publikum erlebbar zu machen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen.
Das Programm der Galerie ist vielfältig und international geprägt. Aktuell und zukünftig werden unter anderem Ausstellungen von Künstler:innen wie Joachim Manz und Heiner Matthias Priesnitz gezeigt, die mit Werken wie „Poetik des Raumes“ – bestehend aus Objekten und Zeichnungen – die Grenzen zwischen Kunst und Raum neu definieren. Auch internationale Gäste wie die niederländische Stichting IDFX mit Marijn Dijkmeijer und Jelle Korevaar bringen ihre grafischen und kinetischen Projekte nach Landshut, während bayerische Positionen wie die von Susanne Thiemann und Judith Egger mit Objekten und Installationen auf die gesellschaftlichen Diskurse eingehen.
Besonders spannend ist das Thema der Ausstellung „Spuren der Demokratie in Bayern“, die von Monika Huber und Hannah Kansy kuratiert wird. Hier werden Rauminstallationen und Video-Installationen präsentiert, die sich mit historischen und aktuellen Aspekten von Demokratie auseinandersetzen – ein zentrales Thema, das die Galerie immer wieder aufgreift. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, wie der geplante „Living Textures“-Workshop mit der Künstlerin DORO SEROR, der textile Objekte und partizipative Formate verbindet.
Die Neue Galerie Landshut ist damit nicht nur ein Ort für Kunstbegeisterte, sondern auch ein lebendiger Diskussionsraum, der durch seine Ausstellungen und Veranstaltungen die lokale und regionale Kulturlandschaft bereichert. Wer sich für zeitgenössische Kunst, innovative Formate und die Verbindung von Geschichte und Moderne interessiert, findet hier eine inspirierende Atmosphäre – eingebettet in die malerische Umgebung der Mühleninsel und des historischen Stadtkerns von Landshut.