Jettchen Lebermann
Eigenschaften
Ausflug zum Kulturdenkmal Jettchen Lebermann in der Landwirtschaftlichen Altersk
Der POI „Jettchen Lebermann“ erinnert in der Landwirtschaftlichen Alterskasse Unterfranken in Hamburg an eine Person, deren Schicksal eng mit der Geschichte der Opfer des Nationalsozialismus verbunden ist. „Jettchen Lebermann“ ist ein sogenannter Stolperstein, Teil des gleichnamigen Kunst- und Gedenkprojekts von Gunter Demnig, das in vielen deutschen Städten Verbreitung gefunden hat. Diese Gedenksteine sind in den Boden eingelassen und erinnern an die letzten frei gewählten Wohn- oder Arbeitsorte von Opfern der NS-Diktatur.
Die Landwirtschaftliche Alterskasse Unterfranken in Hamburg ist einer der zahlreichen Erinnerungsorte, an denen das Engagement und die Opferbereitschaft von Menschen wie Jettchen Lebermann im Fokus stehen. Obwohl nur wenig über ihr Leben bekannt ist, verdeutlicht ihr Stolperstein den Verlust unschuldiger Leben und die Willkür des NS-Regimes. Jettchen Lebermann wird hier als Teil jener Gruppe von Menschen gewürdigt, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres politischen Widerstands oder ihres persönlichen Schicksals verfolgt und ermordet wurden.
Die Verlegung des Stolpersteins erfolgte im Rahmen einer breit angelegten Initiative, die 2005 vom Würzburger Stadtrat beschlossen wurde. Seitdem wurden in ganz Würzburg und Umgebung zahlreiche Stolpersteine verlegt, um die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten. Die Bemühungen werden bis heute von engagierten Bürger*innen und lokalen Organisationen getragen, die sich für eine lebendige Erinnerungskultur einsetzen. Der Stolperstein für Jettchen Lebermann trägt somit dazu bei, die Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren und zukünftige Generationen an die Verantwortung für die Wahrung der Menschenwürde zu erinnern.
Als kulturelles Denkmal im Kontext von Ausflügen und Gedenken bietet der Standort der Landwirtschaftlichen Alterskasse Unterfranken in Hamburg einen Raum für Reflexion und Erinnerung. Der Stolperstein von Jettchen Lebermann steht hierbei exemplarisch für viele unbekannte Schicksale, die im Rahmen der nationalsozialistischen Verbrechen zerstört wurden. Besucher*innen werden eingeladen, innezuhalten, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und den Opfern ein Zeichen der Erinnerung und Wertschätzung zu setzen.