Kirche/Kloster

Pfarrei "St. Ägidius", Hainsacker

Pfarrstraße 11, 93138 Lappersdorf-Hainsacker

Highlights

  • Die Pfarrei St. Ägidius in Hainsacker (seit 1978 zu Lappersdorf) wurde 1140 erstmals urkundlich als Kapelle erwähnt und gehörte historisch zu verschiedenen Dekanaten.
  • 1817 und 1840 erweiterten Lorenzen bzw. Harreshof das Pfarrgebiet; 2001 wechselte die Pfarrei ins Dekanat Regenstauf. Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz vorhanden.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Kirche.
  • Ein barrierefreier Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Pfarrei erleichtert die Anreise für alle Gäste.
  • Die Frauenbundkapelle bietet eine ruhige Atmosphäre für individuelle Andachten und Besinnung.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakrales in Pfarrei St. Ägidius Hainsacker

Die Pfarrei „St. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1140 zurück, als bereits eine „uralte Kapelle in Lorenzen“ erwähnt wurde – ein Vorläufer der heutigen Pfarrei. Ursprünglich gehörte das Gebiet wechselnden Dekanaten an, darunter ab 1666 das Dekanat Schwandorf, bevor es 1915 dem Dekanat Regensburg-Land zugeordnet wurde. Seit 2001 ist die Pfarrei Teil des Dekanats Regenstauf, das ihr bis heute als kirchliche Struktur verbunden bleibt.

Das Pfarrgebiet erweiterte sich im Laufe der Jahrhunderte: 1817 wurde Lorenzen (bis dahin Teil von Tegernheim) eingepfarrt, 1840 folgte Harreshof (ehemals Pettendorf). Diese Gebietsveränderungen spiegeln die dynamische Entwicklung der Gemeinde wider, die sich stets an die Bedürfnisse ihrer Mitglieder anpasste. Die Kirche selbst ist ein Ort der Besinnung und des Austauschs – nicht nur für die Gottesdienste, sondern auch für vielfältige Aktivitäten, die das kirchliche Leben prägen. Besonders hervorgehoben wird die Frauenbundkapelle, die 2001 nach neunmonatiger Bauzeit eingeweiht wurde und bis heute als Raum für spirituelle und soziale Begegnungen dient.

Seit ihrer Gründung hat die Pfarrei „St. Ägidius“ ein reges Vereins- und Gruppenleben gefördert. Bereits in den 1980er-Jahren entstanden Initiativen wie der Strickkreis und ein eigener Frauenchor, die bis heute aktiv sind. 1986 wurden Eltern-Kind-Gruppen gegründet, die als eigenständige Organisationseinheit weiterwirken. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) spielte dabei eine zentrale Rolle, auch wenn er in den 2010er-Jahren eine Krise durchlief – ein Zeichen für die lebendige, aber auch herausfordernde Gemeinschaftsarbeit. Der Besinnungsweg, 2005 eingeweiht, wurde vom Frauenbund mit einer Patenschaft für die achte Station unterstützt, ein Beispiel für die enge Verbindung von Spiritualität und praktischem Engagement.

Die Pfarrei zeichnet sich durch eine barrierefreie Gestaltung aus: Sowohl der Kircheneingang als auch der angrenzende Parkplatz sind rollstuhlgerecht ausgebaut, was die Zugänglichkeit für alle Besucher:innen sicherstellt. Diese moderne Infrastruktur steht im Einklang mit der historischen Verantwortung, die die Gemeinde seit Jahrhunderten trägt. Ob bei Festen, Seelsorgeangeboten oder gemeindlichen Projekten – „St. Ägidius“ bleibt ein Ort der Verbundenheit, der Tradition und des offenen Miteinanders in der Region Lappersdorf-Hainsacker.

Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 4,6 Sternen (basierend auf 21 Bewertungen) bestätigt die Pfarrei ihr Engagement für eine weltoffene und herzliche Atmosphäre. Sie lädt Einheimische und Gäste ein, Teil eines lebendigen kirchlichen Umfelds zu werden – sei es durch aktive Teilnahme an Gottesdiensten, an den Angeboten des Frauenbunds oder an den zahlreichen Gruppen, die das Gemeindeleben bereichern. Die Geschichte von „St. Ägidius“ ist damit nicht nur eine der Architektur und Tradition, sondern auch eine der gegenwärtigen Gemeinschaft.

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