Kirche/Kloster

St. Markus

Bahnhofstraße, 37697 Lauenförde

Highlights

  • Die Markuskirche in Lauenförde wurde 1569 als evangelische Kirche gegründet und besitzt einen 1581 datierten Taufstein.
  • 1960–1962 erfolgte eine umfassende Renovierung: Der Altarraum erhielt ein Bronzekreuz mit Glasmosaik, der Dachstuhl wurde denkmalgerecht saniert.
  • Drei Bronzeglocken aus 1922 ergänzen den Turm; die ältesten 1783 gegossenen Glocken überstanden den Ersten Weltkrieg.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Kirche.
  • Vor der Kirche befindet sich ein rollstuhlgerechter Parkplatz, der eine einfache Anreise für alle Gäste sichert.
  • Im Innenraum findet sich ein historischer Taufstein aus dem Jahr 1581, der als eines der ältesten Bauteile der Kirche gilt.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakrales in St. Markus Lauenförde

Die St. Markus-Kirche in Lauenförde ist ein historisches Juwel der Region und ein zentraler Ort für Kultur und Spiritualität. Gegründet im Jahr 1569, verkörpert sie über vier Jahrhunderte christlichen Glaubens und Gemeinschaftsleben. Der Name „Markus“ verweist auf den Apostel Markus, dessen Symbol – der fliegende Adler – bis heute als prägendes Element der Kirche wirkt.

Besonders beeindruckend ist der Innenraum, der sich im Laufe der Zeit mehrfach wandelte. Vor der großen Renovierung zwischen 1960 und 1962 prägte ein klassizistischer Stil den Altarraum, der durch den Einbau eines neuen, denkmalgerechten Altars aus Buntsandsteinquadern ersetzt wurde. Das Bronzekreuz mit einem Glasmosaik des Künstlers W. wurde dabei integriert und unterstreicht die moderne Interpretation traditioneller Formen. Der sanierte Dachstuhl erhielt eine denkmalgerechte Eindeckung aus Buntsandsteinplatten, die dem Gebäude seinen charakteristischen Look verleiht.

Ein besonderes Stück Geschichte ist der Taufstein aus dem Jahr 1581, der bis heute als Zeuge der frühen Gemeindezeit dient. Die Glocken des Turms erzählen ebenfalls von wechselvollen Epochen: Die Bronzeglocken von 1783 überstanden den Ersten Weltkrieg, bevor 1922 drei neue Bronzeglocken hinzugefügt wurden. Diese musikalische Tradition macht die Kirche zu einem akustischen Wahrzeichen der Umgebung.

Die St. Markus-Kirche ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein barrierefreier Raum für alle Besucher. Mit rollstuhlgerechtem Zugang, einem behindertengerechten Parkplatz und einem öffentlichen WC bietet sie eine inklusive Atmosphäre. Die Kirche lädt ein, ihre historische Substanz zu erkunden – von den alten Steinen bis zu den modernen Elementen – und so einen Einblick in die lebendige Geschichte Lauenfördes zu gewinnen.

Für Kulturinteressierte und Geschichtsbegeisterte ist die St. Markus-Kirche ein Muss. Sie verbindet sakrale Tradition mit moderner Architektur und steht als stummer Zeuge für die Entwicklung der Region. Ob als Ort der Besinnung oder als kulturelles Erlebnis – die Kirche bietet eine einzigartige Verbindung von Spiritualität und Geschichte.

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