Kirche/Kloster

Ev. St.-Petri-Kirche

23715 Bosau, 23715 Bosau

Highlights

  • Die evangelische St.-Petri-Kirche in Bosau wurde im Jahr 1151/1152 erbaut.
  • Das Gebäude verfügt über eine barocke Haube sowie eine im Jahr 1656 errichtete Nordempore.
  • Die Kirche bietet einen rollstuhlgerechten Eingang und Parkplätze.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Eingang sowie entsprechende Parkplätze ermöglichen einen barrierefreien Zugang zur Kirche.
  • Eine virtuelle Kirchenführung bietet eine digitale Möglichkeit, die baulichen Details und die Geschichte des Gebäudes kennenzulernen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Sakrale Kultur in Bosau: Ev. St.-Petri-Kirche

Die Ev. St.-Petri-Kirche in Bosau ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk, das als protestantische Kirche eine zentrale Rolle im kulturellen Gefüge des Ortes einnimmt. Mit einer beeindruckenden Bewertung von 4,70 von 5 Sternen bei 21 Rezensionen wird sie von Besuchern sehr geschätzt. Für die Zugänglichkeit sorgt die Ausstattung mit einem rollstuhlgerechten Eingang sowie entsprechenden Parkmöglichkeiten.

Die Geschichte des Kirchenbaus reicht weit zurück, da die Kirche bereits in den Jahren 1151/1152 erbaut wurde. Ein besonderes historisches Detail ist die Verbindung zu Vicelin, der kurz nach seiner Tätigkeit schwer erkrankte und in das von ihm gegründete Kloster nach Faldera (Neumünster) gebracht wurde, wo er verstarb.

Architektonisch ist die St.-Petri-Kirche durch eine markante Entwicklung geprägt. Während frühere Entwürfe einen runden Turm vorsahen, wurde dieser schließlich viereckig ausgeführt. Dies ermöglichte die Installation der charakteristischen, geschwungenen Barockhaube, die den Blick mit Schwung und Freude in den Himmel lenkt. Passend dazu wurde auch das Kircheninnere in dieser Zeit weitgehend barock gestaltet.

Im Inneren finden sich wertvolle Kunstwerke und historische Ausstattungen. Dazu gehört ein aus Eichenholz geschnitzter Altar, der im Laufe der Jahrhunderte gemalt und zur 700-Jahr-Feier der Kirche im Jahr 1852 ausgebessert wurde. Ein weiteres prägendes Element ist die große Nordempore, welche im Jahr 1656 – acht Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges – errichtet wurde.

Um die kulturelle Bedeutung und die Details der Architektur einem breiten Publikum zugänglich zu machen, bietet die Gemeinde verschiedene Möglichkeiten der Erkundung an. Neben klassischen Kirchenführungen durch den Pastor gibt es eine virtuelle Kirchenführung von Holger Burlage, die es ermöglicht, die Geschichte und die Kunstwerke der St.-Petri-Kirche digital zu erleben.

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