Pfarrbüro St. Brigida - St. Maragareta Legden
Highlights
- Das Pfarrbüro St. Brigida–St. Margareta in Legden verwaltet die Gemeindeangelegenheiten und bietet Beratung für Anliegen und Sorgen.
- Die spätromanische Pfarrkirche St. Brigida (12./13. Jh.) vereint originale Wandmalereien, historische Grabplatten und neuromanische Türme.
- St. Margareta ist eine romanische Kreuzkirche (ab 12. Jh.) mit originaler Ausmalung, spätgotischem Bodenbild und restauriertem Kreuzgang-Turmportal.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang erfolgt über einen rollstuhlgerechten Eingang, der direkt vom Parkplatz aus genutzt werden kann.
- Ein behindertengerechtes WC steht für Besucher in der Nähe des Pfarrbüros zur Verfügung und ist entsprechend ausgestattet.
- Die historische Architektur der Kirche zeigt romanische und neuromanische Elemente, die durch Renovierungen originalgetreu erhalten wurden.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales in Legden: Pfarrbüro St. Brigida–St. Margareta
Das Pfarrbüro St. Brigida – St. Margareta Legden bildet das Herz der gleichnamigen Kirchengemeinde im malerischen Dorfkern von Legden. Als zentraler Anlaufpunkt vereint es nicht nur die Verwaltung und Organisation der Pfarrei, sondern steht auch für eine offene und einfühlsame Begleitung der Gemeindemitglieder. Hier wird nicht nur der kirchliche Alltag koordiniert, sondern auch ein Raum geschaffen, in dem Menschen mit ihren Fragen, Sorgen oder Nöten auf ein aufmerksames Ohr stoßen – ein zentraler Bestandteil des pastoralen Auftrags der Pfarrgemeinde.
Direkt benachbart befindet sich die historische Pfarrkirche St. Brigida, ein beeindruckendes Beispiel spätromanischer Baukunst, das seit Generationen die Legdener Landschaft prägt. Das heutige Kirchenschiff entstand im 12. Jahrhundert und besticht durch seine harmonische Architektur, die durch die umfassende Renovierung von 1976 noch an Strahlkraft gewonnen hat. Besonders auffällig sind die freigelegten Wand- und Gewölbemalereien, die sowohl romanische als auch spätgotische Elemente vereinen – darunter eine originale Zwei-Fenster-Gruppe mit Ausmalung aus der Erbauungszeit sowie ein spätgotischer Bodenmosaik-Teppich.
Ein besonderes Merkmal der Kirche ist ihr Querschiff mit den beiden neuromanischen Türmen, die sich geschickterweise an den alten romanischen Bau anschließen. Der Haupteingang von 1905/1906 im neuromanischen Stil, verziert mit Darstellungen von Christus dem König und zeitgenössischen Persönlichkeiten, führt in den Innenraum, dessen Seitenschiffe durch die Anpassung der Bänke wieder ihre ursprüngliche Funktion und Schönheit entfalten. Unter dem Fußboden wurden zudem historische Grabplatten der Adelsfamilien von Oer und des Rendanten Busch entdeckt – ein Zeugnis der regionalen Geschichte.
Für die Barrierefreiheit sorgt das Pfarrbüro mit einem rollstuhlgerechten Zugang sowie einem entsprechend ausgestatteten Parkplatz. Auch die Sanitäranlagen sind den Anforderungen moderner Nutzung angepasst, sodass das Gebäude für alle Besucher:innen zugänglich bleibt. Die Verbindung von sakraler Tradition und praktischer Offenheit macht das Pfarrbüro St. Brigida – St. Margareta Legden zu einem wichtigen Ort des Austauschs und der Gemeinschaft im Herzen der Gemeinde.
Wer die Kirche umrundet, entdeckt an der Südseite den romanischen Seiteneingang sowie das sogenannte „Leichenhäuschen“, ein historisches Behelfsgebäude für Beerdigungen. Die Vorhalle am Turm, errichtet mit Säulen des ehemaligen Kreuzgangs, ermöglicht zudem einen stufenlosen Zugang – ein Beispiel für die bewusste Verbindung von Tradition und praktischer Zugänglichkeit. Die Pfarrgemeinde Legden bewahrt damit nicht nur bauliche Schätze, sondern auch ein lebendiges Stück regionaler Identität und christlicher Kultur.