Galerie

Lauenburgischer Kunstverein

Rankestraße 4, 23879 Mölln

Highlights

  • Der Lauenburgische Kunstverein in Mölln zeigt seit 2009 wechselnde Ausstellungen mit regionalen und nationalen Künstlern, u. a. zu Klimathemen und DDR-Graphik.
  • Seit 2021 zählt der Verein als Teil des immateriellen Kulturerbes Schleswig-Holsteins; Exkursionen führen u. a. zu Paula Modersohn-Becker oder Nord Art.
  • Mitglieder wie Eva Ammermann oder Claudia Bormann präsentieren Werke in Landesausstellungen (z. B. Schloss Gottorf) und internationalen Projekten.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Räumlichkeiten des Vereins.
  • Die Ausstellungen thematisieren oft gesellschaftlich relevante Fragestellungen wie Klimawandel oder historische Kontexte, was vertiefte Einblicke in aktuelle Kunstdebatten bietet.
  • Regelmäßige Begleitprogramme wie Workshops oder Führungen ergänzen die Ausstellungen und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Interessen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Lauenburgischer Kunstverein Mölln

Der Lauenburgische Kunstverein (LKV) in Mölln ist ein lebendiger Ort der künstlerischen Begegnung und kulturellen Vielfalt. Seit seiner Gründung hat sich der Verein zu einem bedeutenden Akteur der regionalen Kunstszene entwickelt und trägt maßgeblich dazu bei, zeitgenössische und historische Strömungen der Bildenden Kunst zu präsentieren. Als Teil des immateriellen Kulturerbes Schleswig-Holsteins seit 2021 unterstreicht der LKV seine besondere Rolle als Plattform für künstlerische Experimentierfelder und gesellschaftliche Diskurse.

Das Programm des LKV ist vielfältig und verbindet Ausstellungen mit Workshops, Exkursionen und öffentlichen Veranstaltungen. Aktuelle Schwerpunkte liegen auf Themen wie Klimawandel und Nachhaltigkeit, etwa durch den Einsatz des „Klimakoffers“ in Kooperation mit der Künstlerin Eva Ammermann. Auch historische Perspektiven werden aufgegriffen – etwa in der Auseinandersetzung mit der DDR-Kunstszene, die in der Artothek des Vereins bewahrt und präsentiert wird. Hier zeigt sich, wie Graphik als Medium liberaler Ausdrucksformen in der DDR fungierte und bis heute fasziniert.

Besonderes Augenmerk legt der LKV auf die Vernetzung lokaler und überregionaler Künstler:innen. Mitglieder wie Fred El-Fayoumy oder Claudia Bormann sind in renommierten Ausstellungen vertreten, etwa in der BBK-Landesschau im Schloss Gottorf oder in Gruppenprojekten wie „Wechselwirkungen“ in Kiel. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen – etwa dem Industriemuseum Herrenwyk – erweitert den Horizont und schafft Raum für ungewöhnliche Präsentationen, wie die geplante Ausstellung mit Fotos und Texten von Heinz Winter im Wald.

Neben klassischen Ausstellungen lädt der LKV zu interaktiven Formaten ein, die Kunst erlebbar machen. Finissagen mit Kaffee und Gesprächen, Diskussionsrunden zu politischen Themen oder Exkursionen zu bedeutenden Kunstorten wie Bremen und Büdelsdorf runden das Angebot ab. So wird der Verein nicht nur zu einem Ort der Inspiration, sondern auch zu einem Treffpunkt für alle, die sich für künstlerische und gesellschaftliche Fragestellungen interessieren.

Mit seinem Engagement für zeitgenössische und historische Kunst, seiner Offenheit für neue Formate und seiner Verbindung von regionalem und überregionalem Austausch bleibt der Lauenburgische Kunstverein ein unverzichtbarer Kulturort in Mölln und der Umgebung. Ob als Besucher:in, Künstler:in oder Interessierter – der LKV bietet stets Anknüpfungspunkte für kreative und reflexive Begegnungen.

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