Museum

Bettendorffsche Galerie Im Schlossgarten

Im Schloßgarten 1, 69181 Leimen, Deutschland

Highlights

  • Die Bettendorffsche Galerie im Schlossgarten in Leimen zeigt zeitgenössische afrikanische Kunst, besonders Shona-Skulpturen aus Simbabwe.
  • Seit 1993 fördert die Galerie Künstler aus Simbabwe und präsentiert auch Werke aus anderen afrikanischen Ländern sowie Europa.
  • Die Galerie liegt in Gauangelloch bei Heidelberg, umgeben von einem Skulpturenpark mit Werken aus 2,6 Milliarden Jahre altem Stein.

Tipps

  • Die Galerie liegt idyllisch am Schlossgarten und bietet einen schönen Ort für einen kurzen Besuch.
  • Regelmäßig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer afrikanischer Kunst, besonders aus Simbabwe.
  • Der Skulpturenpark rund um das historische Wasserschlösschen ist einen Besuch wert.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Bettendorffsche Galerie Im Schlossgarten

Die Bettendorffsche Galerie im Schlossgarten in Leimen, einem Ort im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg, ist eine renommierte Einrichtung, die sich auf zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Inmitten einer ländlichen Idylle nahe Gauangelloch, einem Stadtteil von Leimen, thront die Galerie um ein historisches Wasserschlösschen aus dem 15. Jahrhundert, das liebevoll restauriert wurde. Um das Gebäude erstreckt sich der Schlossgarten, in dem beeindruckende Skulpturen aus Serpentinstein präsentiert werden – einem vulkanischen Gestein, das über zwei Milliarden Jahre alt ist. Diese Ausstellung zählt zu den größten Sammlungen von Shona-Skulpturen weltweit, benannt nach der größten Volksgruppe Simbabwes.

Seit ihrer Gründung pflegt die Galerie enge Verbindungen zu Künstlern aus Simbabwe und hat sich zum Ziel gesetzt, afrikanische Bildhauer und Maler einem breiteren europäischen Publikum zu präsentieren. Neben Werken der ersten Generation der simbabwischen Bildhauerbewegung, darunter bedeutende Namen wie Nicholas Mukomberanwa oder Henry Munyaradzi, zeigt die Galerie auch zeitgenössische Positionen, die sich von traditionellen Motiven lösen und neue künstlerische Ausdrucksformen entwickeln. Besonderer Förderer und Partner der Galerie ist Roy Guthrie, der mit seinem Residency-Programm im Chapungu Sculpture Park in Harare junge Talente fördert und zur künstlerischen Innovation anregt.

Doch nicht nur simbabwische Künstler finden in der Bettendorffschen Galerie eine Plattform: Regelmäßig wechselnde Ausstellungen präsentieren Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen afrikanischen Ländern wie Senegal, Nigeria, Kamerun, Ghana, Benin, Tansania und Südafrika. Auch europäische Künstler, die afrikanische Motive und Einflüsse in ihre Arbeiten integrieren, sind vertreten. Die Galerie fungiert somit als kulturelle Brücke zwischen Afrika und Europa und trägt dazu bei, afrikanische Kunstformen international sichtbarer zu machen. Mit ihrem vielfältigen Programm und der besonderen Atmosphäre im idyllischen Schlossgarten bietet die Bettendorffsche Galerie einen lohnenswerten Ausflugsort für Kunstinteressierte in der Region um Heidelberg.

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