Museum

Saarländisches Zweiradmuseum

Urbanstraße 9-11, 74172 Neckarsulm

Highlights

  • Das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm zeigt eine umfangreiche Sammlung historischer Motorräder und Fahrräder.
  • Aktuelle Sonderausstellung: 'Made in Japan' – Motorräder der 1970er bis 1990er Jahre vom 2. Juni 2026 bis 1. Mai 2027.
  • Das Museum feiert 2026 sein 70-jähriges Bestehen und gilt als Treffpunkt für Oldtimer- und Motorradfans.

Tipps

  • Das Museum bietet auf drei Etagen eine umfangreiche Übersicht zur Geschichte der deutschen Zweirad- und Automobilbranche mit restaurierten Fahrzeugen.
  • Aktuelle Sonderausstellungen wie 'Made in Japan' oder 'Made in Italy' lohnen sich besonders für Fans seltener und designbetonter Motorräder.
  • Der Kinoraum und informative Infotafeln ergänzen das Erlebnis und bieten zusätzlichen Einblick in die Entwicklung der Marken und Modelle.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Saarländisches Zweiradmuseum

Das Saarländische Zweiradmuseum in Neckarsulm ist ein absolutes Muss für alle, die sich für die Geschichte der Motorradtechnik und -kultur begeistern. In unmittelbarer Nähe zur Wadgassen gelegen, lädt das Museum nicht nur Motorradfans ein, sondern ist auch ein lohnendes Ausflugsziel für technikbegeisterte Besucher aller Altersgruppen. Die beeindruckende Sammlung umfasst über 400 Exponate und präsentiert mehr als 140 verschiedene Motorradmarken – darunter einige absolute Raritäten und Kultmodelle, die in ihrer Form und Funktion begeistern. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche NSU-Sammlung, die zu den größten ihrer Art weltweit gehört, sowie die komplette Kreidlerwerkssammlung, die einen tiefen Einblick in die deutsche Zweiradindustrie ermöglicht.

Untergebracht im historischen Deutschordensschloss, verbindet das Museum auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Technik und Design. Die liebevoll kuratierte Ausstellung erstreckt sich über mehrere Ebenen und zeigt nicht nur klassische Motorräder, sondern auch Fahrräder und Sonderausstellungen, die regelmäßig wechseln und neue Facetten der Zweiradgeschichte beleuchten. Aktuell steht die Sonderausstellung „Made in Japan“ im Fokus, die die technische und ästhetische Dominanz der japanischen Big Four in den 1970er bis 1990er Jahren thematisiert. Daneben bieten weitere thematische Highlights wie „Made in England“ oder die Sammlung Adolf Mühlich zusätzliche Einblicke in die internationale Zweiradkultur.

Besucher können nicht nur die Exponate hautnah betrachten, sondern auch in einem eigenen Kinosaal historische Fahrzeugverläufe erleben. Informative Tafeln und detailreiche Beschreibungen machen die technischen Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründe jedes Fahrzeugs verständlich. Auch für Familien bietet das Museum attraktive Angebote, etwa beim „Tresore knacken wie Indiana Jones“ genannten Familienprogramm. Die Außenfläche lädt zudem zu gemütlichen Benzingesprächen ein und rundet das Besuchererlebnis ab.

Mit einem durchschnittlichen Google-Bewertung von 4,8 von 5 Sternen wird das Saarländische Zweiradmuseum von Besuchern als außergewöhnlich und lohnenswert beschrieben. Viele Gäste betonen die Vielfalt der Exponate, die liebevolle Präsentation sowie die hohe Qualität der Infomaterialien. Ob als erster Besuch oder als Wiederkehrer – das Museum bietet immer wieder neue Entdeckungen und spannende Einblicke in die Welt der Zweiräder.

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