inab Projekt "Haltestelle"
Highlights
- Das inab-Projekt „Haltestelle“ in Leipzig unterstützt junge Menschen ohne festen Wohnsitz oder Schulabschluss.
- Es bietet Hilfestellung bei Alltag, Sozialleistungen, Berufseinstieg und gesundheitlichen Problemen.
- Haus 17 ist Dienstag und Donnerstag zum gemeinschaftlichen Kochen und Backen geöffnet.
Eigenschaften
Über inab Projekt "Haltestelle"
Das Projekt „Haltestelle“ der inab – Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH befindet sich im südwestlichen Leipzig und bietet junge Menschen mit schwierigen Lebensumständen eine wichtige Anlaufstelle. Es richtet sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene, die beispielsweise keinen Schulabschluss haben, obdachlos sind oder Schwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben erleben. Ziel des Projekts ist es, den Betroffenen auf dem Weg zu einer stabilen Lebenssituation zu helfen und ihnen individuelle Unterstützung zu bieten.
Die Hilfestellung umfasst verschiedene Bereiche: So werden die jungen Menschen bei der Strukturierung ihres Alltags begleitet, beim Zugang zu sozialen Leistungen nach SGB II und SGB III sowie beim (Wieder-)Einstieg in Bildungs- oder Ausbildungsprogramme. Auch gesundheitliche Probleme oder Herausforderungen im alltäglichen Leben werden im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt und bei der Lösung unterstützt. „Haltestelle“ fungiert somit als erster Ansprechpartner für junge Menschen, die sich in prekären Lebenslagen befinden und Orientierung benötigen.
Das Projekt ist Teil der umfassenden Bildungs- und Beratungsarbeit der inab, die ihrerseits eine Tochtergesellschaft des Berufsfortbildungswerkes des DGB (bfw) ist. Dadurch verfügt „Haltestelle“ über ein breites Netzwerk und fachliche Ressourcen, um individuelle Förderung und langfristige Perspektiven zu ermöglichen. Die pädagogische Arbeit erfolgt stets mit dem Anspruch, benachteiligte Jugendliche bestmöglich zu erreichen und in ihrem persönlichen Entwicklungsweg zu unterstützen.
Ein besonderes Angebot des Hauses ist das sogenannte „Offene Haus“, das regelmäßig am Dienstag und Donnerstag stattfindet. An diesen Tagen wird gemeinsam gekocht und gebacken, was einen spielerischen Zugang zur Lebensbewältigung ermöglicht und gleichzeitig soziale Bindungen fördert. Diese niedrigschwellige Form der Begegnung trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen und den jungen Menschen ein sicheres Umfeld zu bieten.
Das Projekt „Haltestelle“ leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration benachteiligter Jugendlicher in Leipzig. Es vermittelt nicht nur praktische Lebenshilfe, sondern auch Bildungschancen, soziale Stabilität und letztlich eine Perspektive für die Zukunft. Die Arbeit geschieht engagiert, ressourcenorientiert und mit dem Ziel, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu stärken und sie langfristig zu eigenständigem Handeln zu befähigen.