Denkmal/Gedenkstätte

Apelstein Nr. 30

Theklaer Str. 42, 04347 Leipzig

Highlights

  • Apelstein Nr. 30 erinnert an die Schlacht bei Wachau (16. Jahrhundert) und steht am Russisch-Prüssischen Denkmal bei Großpösna-Güldengossa.
  • Theodor Apel setzte 1860er-Jahre 44 Steine – später kamen sechs weitere hinzu, der letzte 2000.
  • Der Stein markiert Verbündete Truppen und die historische Bedeutung des Schlachtfelds für die europäische Geschichte.

Tipps

  • Die Inschrift am Stein gibt Hinweise auf die historischen Zusammenhänge der Schlacht und die beteiligten Verbündeten.
  • Ein Besuch des Steins bietet Einblicke in die europäische Geschichte des frühen 17. Jahrhunderts und deren lokale Auswirkungen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Denkmal Apelstein Nr. 30 Leipzig

Der Apelstein Nr. 30 in Leipzig zählt zu den markanten historischen Gedenksteinen, die der Leipziger Kaufmann und Mäzen Theodor Apel in den 1860er Jahren initiierte. Mit 44 ursprünglich errichteten Steinen ehrte Apel damit Schlachten und historische Ereignisse der Region, finanziert durch eigene Mittel und Spenden. Nach seinem Tod wurden weitere sechs Steine hinzugefügt, darunter der letzte im Jahr 2000.

Besonders bekannt ist der Apelstein Nr. 30 durch seine Verbindung zum Russisch-Prüssischen Denkmal in der Nähe von Großpösna und Güldengossa. Die Steine stehen oft in der Nähe von Schlachtfeldern oder historischen Orten und sind Teil eines Netzwerks, das die militärische und kulturelle Vergangenheit der Leipziger Region dokumentiert. Apels Initiative war eine der ersten ihrer Art in der Region und prägte das historische Bewusstsein bis heute.

Die Apelsteine sind nicht nur architektonische Denkmäler, sondern auch Symbole für die lokale Geschichtspflege. Sie stehen inmitten einer Landschaft, die von historischen Ereignissen geprägt ist, wie sie auch im Liebertwolkwitzer Verein für lebendige Geschichte aufgearbeitet werden. Dieser Verein widmet sich der Erforschung des Alltags und Handwerks des 19. Jahrhunderts, insbesondere der Zeit der Befreiungskriege, und vermittelt dieses Wissen barrierearm an ein breites Publikum. Die Verbindung zwischen den Apelsteinen und solchen Initiativen zeigt, wie lebendig die regionale Geschichte bis heute gelebt wird.

Für Geschichtsinteressierte und Neugierige bieten die Apelsteine einen Einblick in die militärische Vergangenheit der Region. Die Steine stehen oft an Orten, die heute noch von ihrer historischen Bedeutung zeugen, etwa in der Nähe von Schlachtfeldern oder Gedenkstätten. Durch ihre klare Inschrift und markante Form sind sie leicht erkennbar und laden zum Verweilen und Nachdenken ein. Die Apelsteine sind somit nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern auch ein Teil des kulturellen Erbes Leipzigs, das bis heute bewahrt und weiterentwickelt wird.

Die Initiative Theodor Apels zeigt, wie privates Engagement und öffentliche Erinnerungskultur Hand in Hand gehen können. Die Apelsteine sind ein Beispiel dafür, wie Geschichte sichtbar gemacht und für zukünftige Generationen bewahrt wird. Sie stehen als stille Zeugen in einer Landschaft, die von den Ereignissen der Vergangenheit geprägt ist – und die bis heute von Vereinen wie dem in Liebertwolkwitz lebendig gehalten wird. Für Besucher:innen sind sie ein faszinierender Ort, um sich mit der regionalen Geschichte auseinanderzusetzen und die Bedeutung dieser Denkmäler zu verstehen.

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…