JKG 2025 Leipzig
Highlights
- JKG 2025 Leipzig: Intersektionale Strategien & antiautoritäre Kämpfe in Workshop-Reihen mit globalen Aktivist*innen-Erfahrungen.
- Fokus auf digitale Storytelling-Methoden, Smart Maps (QGIS) und posthumanistische Forschungsszenarien in praxisnahen Formaten.
- Ausstellung zu DDR-Geschichte, feministischer Stadtplanung und Transformationsprozessen seit 1990 – mit Stadtrundgängen & Exkursionen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang zu den Veranstaltungsorten ermöglicht eine ungehinderte Teilnahme für alle Besucher:innen.
- Die Nutzung der offiziellen App oder des digitalen Programms erleichtert die Orientierung und den Zugriff auf aktuelle Informationen.
- Die mitgebrachten Notizen und Skizzen aus Workshops können in einem persönlichen Zine dokumentiert und künstlerisch aufbereitet werden.
Eigenschaften
JKG 2025 Leipzig: Kultur & Theater-Ausflug
Das JKG 2025 Leipzig ist ein innovatives, thematisch breites Kongressformat, das sich als Plattform für kritische Diskurse, kreative Projekte und interdisziplinäre Austauschformate etabliert. Organisiert von Carla Bube, Luise Reichert und Franziskus Reinhardt, verbindet es aktivistische Perspektiven mit künstlerischen und geographischen Ansätzen. Im Mittelpunkt stehen Workshops, die antiautoritäre Strategien und intersektionale Kämpfe beleuchten – etwa durch die Ausstellung und das Buch *„Beyond Molotovs – A Visual Handbook of Anti-authoritarian Strategies“*. Dieses Werk bietet Einblicke in globale Bewegungen und dient als Grundlage für Analysen und Interventionen.
Ein zentraler Fokus des JKG liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis. Teilnehmende können sich in Sessions zu posthumanistischen Denkmodellen, digitalem Storytelling oder der Erstellung von „Smart Maps“ mit QGIS einbringen. Die Veranstaltungen fördern dabei partizipative Formate, etwa durch die Entwicklung mehrsprachiger Unterrichtskonzepte oder die Reflexion feministischer Stadtplanung. Besonders hervorgehoben werden historische und transformative Prozesse – etwa die Wendezeit in Leipzig oder die Deindustrialisierung – die in Stadtrundgängen und Exkursionen lebendig werden.
Das JKG richtet sich an ein vielfältiges Publikum: Geographiestudierende, Aktivist:innen, Künstler:innen und interessierte Laien finden hier Raum für den Austausch. Die Veranstaltungen spiegeln die Schnittmenge von akademischer Forschung und gesellschaftlichem Engagement wider, etwa durch Kooperationen mit der Geographischen Gesellschaft zu Leipzig oder der DSK, einem führenden Stadtentwicklungsunternehmen. Durch die Kombination von Vorträgen, Workshops und künstlerischen Formaten – wie dem explorativen Zine-Projekt – entsteht ein dynamischer Raum für kritische Reflexion und kollektives Lernen.
Besonders prägend ist die Verbindung von Leipzigs lokalem Kontext mit globalen Themen. Ob die Analyse von Lithiumabbau in Argentinien, die Auseinandersetzung mit der Fischereigeschichte oder die Diskussion um feministische Stadtplanung: Die Veranstaltungen zeigen, wie geographische und politische Fragestellungen in der Praxis verknüpft werden können. Das JKG 2025 Leipzig versteht sich damit als Ort der Wissensproduktion, an dem Teilnehmende nicht nur informiert, sondern aktiv in den Diskurs eingebunden werden.
Mit seinem interdisziplinären Ansatz und der Betonung auf Partizipation setzt das JKG Maßstäbe für kongressähnliche Formate. Es verbindet die Tradition geographischer Forschung mit zeitgenössischen Debatten und bietet so eine einzigartige Mischung aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus – ganz im Sinne eines lebendigen, kritischen Dialogs über Leipzig und darüber hinaus.