Museum

Walchensee-Museum

82432 Kochel am See-Urfeld, 82444 Kochel a.See

Highlights

  • Das Museum im ehemaligen Hotel Post präsentiert über zweihundert graphische Werke von Lovis Corinth.
  • Die Sammlung umfasst heimatkundliche Exponate aus 250 Jahren der Gebiete Kochelsee, Walchensee und Jachenau.
  • Neben Werken von Lovis Corinth wird Charlotte von Maltzahn in einer Dauerausstellung präsentiert.

Tipps

  • Die Ausstellung umfasst über zweihundert graphische Werke von Lovis Corinth.
  • Neben der Kunst werden heimatkundliche Sammlungen aus der Region präsentiert.
  • Eine Dauerausstellung widmet sich den Werken von Charlotte von Maltzahn.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Museum in Kochel am See: Walchensee-Museum

Das Walchensee-Museum in Kochel a.See ist eine kulturelle Sehenswürdigkeit, die in dem aufwendig umgebauten ehemaligen „Hotel Post“ in Urfeld am Walchensee untergebracht ist. Als Museum und Kunstmuseum bietet es Besuchern einen tiefen Einblick in die regionale Geschichte sowie in bedeutende künstlerische Werke.

Ein wesentlicher Teil der Ausstellung ist dem Künstler Lovis Corinth gewidmet, der zeitweise in seinem Haus in Urfeld wohnte und dort seine bedeutenden Walchensee-Bilder schuf. In zahlreichen Räumen sind über zweihundert graphische Werke des Künstlers ausgestellt. Die Sammlung umfasst eine Vielzahl von Graphiken, Lithographien, Farblithos und Radierungen, darunter die komplette Serie „Bei den Corinthern“, das bekannte „Alphabet“, „Das Hohe Lied“ sowie „Das Buch Judith“.

Neben den Werken Corinths präsentiert das Museum in einer Dauerausstellung erstmals die Arbeiten von Charlotte von Maltzahn. Damit verbindet die Institution die klassische Kunstbetrachtung mit individuellen künstlerischen Perspektiven.

Über die Kunst hinaus widmet sich das Walchensee-Museum der Heimatkunde. Die umfangreichen Sammlungen decken einen Zeitraum von 250 Jahren ab und beleuchten die Gebiete des Kochelsees mit Schlehdorf, des Walchensees mit den Orten Walchensee und Urfeld, den Herzogstand, den Kesselberg, die Jachenau sowie das Walchenseekraftwerk.

Die Exponate und Dokumentationen erzählen von der lokalen Entwicklung, wie etwa dem Neubau des Jägerhäusls bei Urfeld als Schiffstation für den Seeweg oder der Geschichte des letzten Benediktbeurer Klosterjägers in Urfeld, Wolfgang Heiß, der nach der Aufhebung des Klosters zum Forstwart ernannt wurde. Auch architektonische Veränderungen der Region, wie der Abriss des Hotels Jäger am See zugunsten eines Terrassenwohnhauses, finden im Kontext der heimatkundlichen Aufarbeitung Berücksichtigung.

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