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Ruine Hohenburg
Highlights
- Die Ruine Hohenburg in Lenggries war ursprünglich eine Burg aus dem 12. Jahrhundert und wurde später durch ein barockes Schloss ersetzt.
- Das Schloss diente als Sommerresidenz des Großherzogs von Luxemburg und ist heute denkmalgeschützt.
- Seit 1953 beherbergt das Gelände Schulen, darunter die Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule und das Gymnasium.
Tipps
- Die Ruine Hohenburg liegt auf einem Felssporn und ist über einen kurzen, aber steilen Weg erreichbar – geeignet für Wanderfreunde, nicht für Rollstühle oder Kinderwagen.
- Informationsschilder entlang des Weges und bei der Ruine erläutern die Geschichte der Burg und des Schlosses, ergänzt durch archäologische Funde vor Ort.
- Ein besonderes Highlight ist die sprechende Baumscheibe am Infoweg, die mit Jahresringen und historischen Daten zwei Jahrhunderte Geschichte anschaulich darstellt.
Eigenschaften
Ruine Hohenburg in Lenggries: Kultur und Geschichte erleben
Die Ruine Hohenburg liegt im bayerischen Gemeindeteil Hohenburg der Gemeinde Lenggries im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Die ehemalige Burg thront majestätisch auf einem Felssporn und bot einst einen weiten Blick über den Isarwinkel. Ursprünglich im Besitz der adeligen Familie Hörwarth, spielte die Anlage über Jahrhunderte eine zentrale Rolle in der Region. Heute zählt sie zu den bedeutenden kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und lädt Besucher zu einer spannenden Zeitreise ein. Die Ruine ist zudem als denkmalgeschütztes Baudenkmal sowie Bodendenkmal registriert und dokumentiert untertägige frühneuzeitliche Befunde.
Die Geschichte der Hohenburg reicht weit zurück. Bereits seit dem Mittelalter stand an dieser Stelle eine Burg, die im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut wurde. Nach einem verheerenden Brand Anfang des 18. Jahrhunderts entschied der damalige Besitzer, das Gebäude nicht wieder aufzubauen, sondern ein neues Schloss auf dem nahegelegenen Hofacker zu errichten. Dieses Schloss Hohenburg steht heute unter Denkmalschutz und beherbergt seit 1953 mehrere Schulen. Die Ruine selbst ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, das durch gut platzierte Informationstafeln lebendig wird und spannende Einblicke in das Leben früherer Jahrhunderte bietet.
Der Weg zur Burgruine ist moderat ansteigend und eignet sich nicht für Rollstühle oder Kinderwagen. Der Aufwand lohnt sich jedoch für alle, die sich für Geschichte begeistern. Obwohl heute nur noch wenige Mauerreste der einst mächtigen Anlage erhalten sind, vermitteln die Ruinen und die Infotafeln vor Ort einen eindrucksvollen Eindruck vom damaligen Leben auf der Burg. Besonders sehenswert ist der neu gestaltete Burg-Infoweg, der seit 2025 durch eine innovative Ausstellung mit einer historischen Baumscheibe ergänzt wurde. Diese zeigt auf eindrucksvolle Weise die regionalen und überregionalen Ereignisse der letzten 200 Jahre und lädt zum Verweilen und Staunen ein.
Die Ruine Hohenburg ist nicht nur ein Ort der Besinnung, sondern auch ein kultureller Treffpunkt. Der zugehörige Förderverein organisiert regelmäßig Führungen und Vorträge, die das Verständnis für die einstige Bedeutung der Burg vertiefen. Auch Veranstaltungen wie der Tag des offenen Denkmals oder kulturhistorische Rundgänge durch das nahegelegene Schloss Hohenburg bieten interessante Einblicke. Die Kombination aus historischem Flair, informativen Erklärungen und der malerischen Lage macht die Ruine zu einem lohnenswerten Ausflugsziel im Herzen des Isarwinkels.
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Häufige Fragen zu Ruine Hohenburg
Was ist die Ruine Hohenburg in Lenggries?
Quelle: wikipedia
Warum wurde die Burg Hohenburg zerstört?
Quelle: wikipedia
Was gibt es heute auf dem Gelände der Ruine Hohenburg zu sehen?
Quelle: website
Wer war der letzte Besitzer der Burg Hohenburg?
Quelle: wikipedia