Denkmal/Gedenkstätte

Raumkörper 76 von Horst Kuhnert

Beethovenstraße 41, 70195 Botnang

Highlights

  • Raumkörper 76 von Horst Kuhnert (1979) ist eine skulpturale Installation in Botnang, die statische und dynamische Elemente vereint.
  • Das Werk zählt zu den über 450 Kunstobjekten Stuttgarts im öffentlichen Raum, die nach 1950 entstanden und teilweise restauriert werden.
  • Das Kulturamt fördert Pflege und Vermittlung von Kunstwerken wie Raumkörper 76 durch Netzwerkarbeit und thematische Schwerpunkte.

Tipps

  • Ein Besuch ermöglicht Einblicke in die Entwicklung der konkreten Kunst der 1970er Jahre, die sich durch experimentelle Materialien und konstruktive Prinzipien auszeichnet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Raumkörper 76 – Kunstdenkmal Botnang

Der Raumkörper 76 von Horst Kuhnert ist ein markantes Kunstwerk im Stuttgarter Stadtteil Botnang und ein bedeutendes Beispiel für die moderne Skulptur im öffentlichen Raum. Das Werk vereint statische und dynamische Elemente und zeigt die kreative Auseinandersetzung des Künstlers mit räumlichen und geometrischen Prinzipien. Kuhnerts Schaffen ist geprägt von einer klaren Formensprache, die durch präzise Linienführung und eine reduzierte Ästhetik besticht – ein Stil, der typisch für die künstlerische Landschaft der 1970er-Jahre ist.

Der Raumkörper 76 ist Teil eines größeren Netzwerks von Kunstwerken, die Stuttgart seit den 1950er-Jahren prägt. Das Kulturamt der Stadt fördert gezielt den Erhalt und die Vermittlung solcher Werke, um ihre Bedeutung für die Stadtgeschichte und die Kunstszene zu bewahren. Durch Restaurierungsmaßnahmen, Reinigungsarbeiten und kontextbezogene Projekte wird sichergestellt, dass Werke wie Kuhnerts Raumkörper auch zukünftigen Generationen zugänglich bleiben. Besonders hervorzuheben ist die Initiative, Kunst im öffentlichen Raum durch geführte Touren, digitale Archive und inklusive Angebote lebendig zu halten – etwa durch audiodeskriptive Spaziergänge oder Führungen in Leichter Sprache.

Kunstwerke wie der Raumkörper 76 spiegeln nicht nur künstlerische Entwicklungen wider, sondern verknüpfen sich auch mit stadtplanerischen und gesellschaftlichen Themen. In Botnang steht das Werk als Teil eines urbanen Gefüges, das durch die Integration von Kunst die Wahrnehmung des öffentlichen Raums bereichert. Die Stadt Stuttgart hat in den letzten Jahren gezielt darauf geachtet, den Bestand an Kunst im Freien zu dokumentieren und zu pflegen – ein Prozess, der auch historische und politische Bezüge berücksichtigt. So werden etwa Werke wie der Raumkörper 76 nicht nur als ästhetische Objekte wahrgenommen, sondern auch als Zeugnisse eines kulturellen Dialogs.

Besonders interessant ist die Verbindung von Kuhnerts Werk mit anderen lokalen Kunstschaffenden und Initiativen. Durch Kooperationen mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur entstehen Projekte, die den öffentlichen Raum neu interpretieren – etwa durch kreative Umnutzungen oder thematische Schwerpunkte. Der Raumkörper 76 lädt somit nicht nur zum Betrachten ein, sondern regt auch zur Reflexion über die Rolle von Kunst in der Stadtentwicklung an. Sein geometrisches Design und seine räumliche Wirkung machen ihn zu einem besonderen Anziehungspunkt für Kunstinteressierte und Spaziergänger gleichermaßen.

Wer sich für die Vielfalt der Stuttgarter Kunstlandschaft begeistert, findet im Raumkörper 76 ein prägnantes Beispiel für die Verbindung von künstlerischer Innovation und urbaner Identität. Das Werk steht symbolisch für das Engagement der Stadt, Kunst im öffentlichen Raum zu bewahren und zugänglich zu machen – ein Ansatz, der durch gezielte Förderung und Vermittlungsangebote weiterentwickelt wird. Ob als Teil einer geführten Tour oder beim zufälligen Vorbeigehen: Der Raumkörper 76 bleibt ein fester Bestandteil des kulturellen Erbes Botnangs und ein Impuls für den Dialog über Kunst und Stadt.

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