Kirche/Kloster

Schützenstation der St. Pankratius-Schützengilde

Zur Rauschenburg 2, 48712 Gescher

Highlights

  • Die Schützenstation in Gescher wurde vor über 150 Jahren im Stil des barocken münsterländischen Bilderstocktypus aus Sandstein errichtet.
  • Die Anlage wurde im Jahr 1873 von der St. Pankratius-Schützengilde übernommen und steht seit etlichen Jahren unter Denkmalschutz.

Tipps

  • Die Schützenstation im Stil des barocken münsterländischen Bilderstocktypus aus Sandstein steht unter Denkmalschutz.
  • Das historische Bauwerk dient als Andachtsstätte und ist Teil der Tradition der örtlichen Schützengilde.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakralbau in Gescher: Schützenstation St. Pankratius

Die Schützenstation der St. Pankratius-Schützengilde in Gescher ist eine bedeutende Andachtsstätte, die tief in der lokalen Tradition und Geschichte verwurzelt ist. Das Bauwerk wurde bereits vor über 150 Jahren im Stil des barocken münsterländischen Bilderstocktypus aus Sandstein errichtet. Ursprünglich befand sich die Station an der Gartenstraße, bevor sie an ihren heutigen Standort gelangte.

Die Geschichte der Station ist eng mit der St. Pankratius-Schützengilde verknüpft. Ursprünglich diente sie als erste Station der Hagel-Prozession. Im Jahr 1873 übernahm die Gilde die Station im Zuge ihrer Neugründung freiwillig. Aufgrund ihres historischen und kulturellen Wertes steht die Schützenstation seit etlichen Jahren unter Denkmalschutz.

Die historische Einordnung der Gilde stützt sich auf verschiedene Quellen, da schriftliche Belege aus den frühen Jahrhunderten nur spärlich in den Archiven vorhanden sind. So berichtet das für Gescher neu angelegte Bürgerbuch von 1651 über die verheerenden Auswirkungen von Kriegswesen durch Hessische und Kaysersche Truppen, durch die vieles verloren ging oder weggenommen wurde.

Über die Zeit hinweg zeugen verschiedene Plaketten und Schilder von der Beständigkeit der Tradition. Während aus einem bestimmten Zeitraum nur drei Schilder der St. Pankratius-Gilde erhalten blieben, sind für das darauffolgende Jahrhundert 24 Plaketten überliefert. Diese Fundstücke halfen dabei, die Historie der Gilde zu rekonstruieren.

Aufgrund dieser Belege wurde angenommen, dass die Gilde von Fürstbischof Christoph Bernard von Galen nach dem Dreißigjährigen Krieg gegründet wurde. Diese Annahme führte dazu, dass die Gilde im Jahr 1930 ein entsprechendes Jubiläum feierte, um an die lange Tradition der Schützenbruderschaft in Gescher zu erinnern.

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