Parks & Gärten

Feuchtwiese Kröner

49549 Ladbergen

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Feuchtwiese Kröner in Ladbergen umfasst 2,1 Hektar nährstoffarmes Feuchtgrünland und Kleingewässer.
  • Es schützt gefährdete Pflanzengesellschaften wie Borstgrasrasen und Wassergreiskraut-Wiese sowie seltene Tierarten.
  • Das Gebiet dient als Trittsteinbiotop im Biotopverbund und ist Brut-, Rast- und Überwinterungsquartier vieler Vogelarten.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet ist besonders für seltene Feuchtwiesenpflanzen und -tiere von Bedeutung, eine Störung der Lebensräume sollte vermieden werden.
  • Der Besuch sollte möglichst unauffällig erfolgen, um Brut-, Rast- und Überwinterungsquartiere gefährdeter Vogelarten nicht zu beeinträchtigen.
  • Aufgrund der umliegenden Ackerflächen ist der Erhalt des Feuchtgrünlandes durch extensive Pflege maßgeblich für den Schutz des Gebiets.

Eigenschaften

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Über Feuchtwiese Kröner

Das Naturschutzgebiet „Feuchtwiese Kröner“ liegt im nordrhein-westfälischen Ladbergen und gehört zum Kreis Steinfurt. Es zählt offiziell zu den besonders schutzwürdigen Landschaftsbereichen und wurde bereits in den 1980er Jahren unter Naturschutz gestellt. Mit einer Fläche von rund 2,1 Hektar umfasst das Gebiet ein feuchtgrünes Biotop aus Wiesen, Kleingewässern und nährstoffarmen Pflanzengesellschaften. Es liegt südlich der Stadt Lengerich und ist von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben.

Im Zentrum des Schutzgebiets steht die Erhaltung seltener und zum Teil gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Dazu gehören unter anderem Borstgrasrasen, Nasswiesen mit Binsen- und Pfeifengrasgesellschaften sowie verschiedene Rote-Liste-Pflanzenarten. Die Feuchtwiese dient zudem als Lebensraum für seltene Wat- und Wiesenvögel, Amphibien und Wirbellose. Mehrere kleine, naturnahe Kleingewässer im Areal tragen zur Artenvielfalt bei und bieten Brut-, Rast- und Überwinterungsplätze für verschiedene Vogelarten.

Das Gelände gehört landschaftlich zum Naturraum Ostmünsterland und weist eine hohe biotopische Bedeutung auf. Es ist als Trittsteinbiotop von landesweiter Relevanz in das Netzwerk des Biotopverbundes eingebunden. Die langfristigen Schutzziele sehen den Erhalt der nährstoffarmen, offenen Feuchtgrünlandbereiche sowie einen stabilen Wasser- und Nährstoffhaushalt vor. Dafür ist eine extensive Bewirtschaftung der Flächen und die Pflege des Gewässerkomplexes entscheidend.

Das Schutzgebiet umfasst verschiedene Biotoptypen, darunter Magerwiesen, Nassweiden, Seggenriede sowie stehende Binnengewässer. Charakteristische Pflanzenarten sind unter anderem die Besenheide, die Blasen-Segge und die Asch-Weide. Diese Lebensräume bieten Lebensgrundlagen für eine Vielzahl gefährdeter Tierarten und tragen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Region bei.

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