Kirche/Kloster

St. Markus

Kirchstraße 19, 88138 Weißensberg

Highlights

  • Die neugotische Pfarrkirche St. Markus in Weißensberg wurde 1866/67 nach Plänen von Anton Harrer erbaut.
  • Das Langhaus wurde 1978/79 verlängert und der Chor mit einem Netzgewölbe überspannt.
  • Die Kirche ist als Baudenkmal unter Nr. D-7-76-130-1 gelistet und gehört zum Dekanat Lindau.

Tipps

  • Die neugotische Pfarrkirche St. Markus in Weißensberg wurde 1866/67 nach Plänen von Anton Harrer erbaut und ist als Baudenkmal geschützt.
  • Der Chor der Kirche zeigt Glasmalereien mit dem Evangelisten Markus und dem heiligen Stephanus sowie ein Netzgewölbe.
  • 1978/79 wurde das Langhaus um eine Achse nach Westen verlängert und ein moderner Anbau im Süden hinzugefügt.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Markus

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Markus befindet sich in der Gemeinde Weißensberg im Landkreis Lindau in Bayern. Das Gotteshaus ist als Baudenkmal in der Liste der Baudenkmäler von Weißensberg unter der Nummer D-7-76-130-1 erfasst. Es gehört zur Pfarrei, die wiederum dem Dekanat Lindau des Bistums Augsburg zugeordnet ist. Die Kirche steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur katholischen Kindertagesstätte St. Markus, die sich um die Betreuung von Kindern vor Ort kümmert.

Das Bauwerk wurde im Zuge einer Neugotikbewegung errichtet und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Architekt Anton Harrer entwarf eine Saalkirche mit einem Langhaus, das an der Ostseite in einen eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor mündet. Dieser wird durch Strebepfeiler gestützt. Am Nordende des Langhauses, neben dem Chor, erhebt sich ein Turm, dessen Kern auf mittelalterliche Ursprünge zurückgeht. Innenräume des Chors sind mit einem Netzgewölbe überspannt. Die Gestaltung der Kirche sowie ihrer Ausstattung geht ebenfalls auf Anton Harrer zurück.

In den Jahren um die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Langhaus um eine Achse nach Westen verlängert. Hinzu kam ein moderner Anbau im Süden des Gebäudes. Diese Erweiterungen stehen im Kontrast zur ursprünglichen neugotischen Architektur. Ein Gast urteilte kritisch, dass sämtliche kirchliche Modernisierungen der Neuzeit schlechte Zeugnisse für Architekten und Bauherren seien. Dennoch finden sich innerhalb der Kirche bemerkenswerte Gestaltungselemente: So schufen Kirchenmaler aus Holzheim Glasmalereien im Chor, in denen der Evangelist Markus sowie der heilige Stephanus dargestellt sind.

Die Orgel der Kirche verfügt über zehn Register, verteilt auf ein Manual und Pedal. Sie wurde zeitnah nach der Kircheneinweihung aufgestellt. Ihre klangliche und handwerkliche Qualität unterstreicht den sakralen Charakter des Raumes. Die Pflege und Nutzung des Gebäudes erfolgt sowohl im Rahmen der religiösen Gemeinschaft als auch durch die angeschlossene Kindertageseinrichtung, die sich bemüht, einen geschützten und förderlichen Raum für Kinder zu bieten.

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